Bayreuth
Basketball

Bayreuth ist nach neuntem Sieg in Serie wieder Dritter in der Bundesliga

Das Team von Medi Bayreuth feierte in der Basketball-Bundesliga den neunten Sieg in Serie und bleibt dem Spitzenduo Bamberg und Ulm auf den Fersen.
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Bastian Doreth steuerte 14 Punkte zum neunten Bayreuther Sieg in Serie bei. Hier kann ihn der Tübinger Jared Jordan (links) nicht stoppen.  Foto: Peter Mularczyk
Bastian Doreth steuerte 14 Punkte zum neunten Bayreuther Sieg in Serie bei. Hier kann ihn der Tübinger Jared Jordan (links) nicht stoppen. Foto: Peter Mularczyk
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Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth hat seine Erfolgsserie auch am gestrigen Sonntagabend fortgesetzt: Vor 2900 Zuschauern bei den Walter Tigers Tübingen feierten die Schützlinge von Trainer Raoul Korner mit 87:77 (40:32) den neunten Sieg in Serie.

Kyan Anderson war der spielentscheidende Mann in einem anfangs lange ausgeglichenen Spiel gegen eine starke Tübinger Mannschaft. Nach einer Auszeit von Raoul Korner in der 17. Minute bei einem 30:28-Rückstand nahm der kleine Bayreuther Spielmacher das Heft in die Hand und steuerte zum 12:4-Endspurt in die Halbzeitpause alleine acht Zähler, einen Ballgewinn und einen Assist bei. Besonders sehenswert war sein "Buzzerbeater" mit der Pausensirene zur Bayreuther 40:32-Halbzeitführung.

So stark wie die Bayreuther die erste Hälfte beendet hatten, so stark kamen die Tübinger aus der Kabine. Beim 41:41-Ausgleich (24.) bedurfte es zunächst einer weiteren Auszeit von Korner. Dann war es erneut Anderson, der sein Team wieder in Führung brachte und mit einem weiteren "Buzzerbeater" von jenseits der Dreierlinie die Bayreuther 57:53-Führung vor dem letzten Spielabschnitt manifestierte.

Bis zur 36. Minute (65:67) durften die aufopferungsvoll kämpfenden Tübinger auf einen Überraschungserfolg gegen die nun wieder drittplatzierten Wagnerstädter hoffen, welche jedoch im Endspurt die Fehlerquote gering hielten, gute Entscheidungen trafen und einfache Punkte erzielten. Spätestens als Trey Lewis zu Beginn der 39. Minute die Führung erstmals zweistellig anwachsen ließ (67:77), war die Entscheidung vorzeitig gefallen.
"Zwei Buzzerbeater-Dreier in einem Spiel habe ich noch nie getroffen", gestand Bayreuths Bester Kyan Anderson (17/3) nach Spielende.

Aus dem starken Bayreuther Kollektiv ragten neben Anderson noch De'Mon Brooks (16/1) und Kapitän Bastian Doreth (14/4) heraus. Beste Tübinger waren Neuzugang Devion Berry (17/2) und Barry Stewart (15/3) sowie der Ex-Bayreuther Center Gary McGhee (11).

Allerdings war Bayreuths Trainer Raoul Korner hinterher keineswegs rundum glücklich: "Ich bin natürlich sehr zufrieden über den Sieg. Da hört dann meine Freude aber auch auf. Wir haben heute nicht gut gespielt. Tübingen war über weite Phasen der Partie das geschlossenere Team. Das, was uns die letzten Spiele stark gemacht hat, konnten wir heute nicht umsetzen. Am Ende haben wir aufgrund der individuellen Klasse der einzelnen Spieler gewonnen. Auch, weil wir zehn von 15 Dreiern getroffen haben."


Tübingen - Medi Bayreuth 77:87 (17:16, 15:24, 21:17, 24:30)
Tübingen: Berry (17 Punkte/2 Dreier), Stewart (15/3), Green (12), McGhee (11), Washburn (9/3), Philmore (7/1), Munoz (3/1), Jordan (3), Marin, Deschner, Hiller.
Medi Bayreuth: Anderson (17/3 Dreier), Brooks (16/1), Doreth (14/4), Lewis (14/1), Linhart (7/1), Marei (6), Seiferth (6), Wachalski (3), Amaize (2), Adler.
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