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Absturzursache war menschliches Versagen

Nach dem Absturz einer Propellermaschine in Speichersdorf mit zwei Toten schließt die Polizei einen technischen Defekt aus. Zwei Männer kamen ums Leben.
Bei einem Flugzeugabsturz bei Speichersdorf (Kreis Bayreuth) sind am Sonntag Abend zwei Männer ums Leben gekommen. Fotos: Herse, News5
 

Laut den Beamten dürfte demnach menschliches Versagen in der Landephase des Sportfliegers die wahrscheinliche Unfallursache sein. Die einmotorige Maschine war am Sonntag in Speichersdorf (Landkreis Bayreuth) abgestürzt. Der 48 Jahre alte Pilot aus dem Raum Erlangen-Höchstadt und sein 53 Jahre alter Begleiter aus dem oberpfälzischen Grafenwöhr kamen dabei ums Leben.

Der Pilot aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt hatte im Laufe des Nachmittags bereits mehrere sogenannte Platzrunden zusammen mit seinem 53-jährigen Begleiter aus Grafenwöhr mit der einmotorigen Moony M 20 absolviert, als die beiden kurz vor 17 Uhr zu einer weiteren Runde vom Flugplatz Speichersdorf starteten.

Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die M 20 dann wenige Minuten später beim Landeanflug in einem Wiesengelände bei Roslas ab.

Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren bargen die beiden Männer mit technischem Hilfsgerät aus dem Flugzeugwrack. Notarztteams versuchten, die Verunglückten zu reanimieren, konnten den Männern aber nicht mehr helfen.

Am Unfallort waren neben insgesamt etwa 130 Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und THW auch Bayreuths Leitender Oberstaatsanwalt sowie ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung im Einsatz.


Menschliches Versagen als Ursache



Die Ermittlungen zur Unglücksursache dauern an. Experten der Polizei, der Staatsanwaltschaft und des Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung ermitteln (BFU). Zudem wurde eine Obduktion der Leichen angeordnet.

In der Folge ging bei Staatsanwaltschaft und Kripo Bayreuth bereits am Montag das Ergebnis der BFU ein, wonach sich keine Anhaltspunkte für eine technische Ursache ergeben hätten.



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