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Tipps fürs Wochenende in Bamberg Stadt und Land

Wer noch Ausgehtipps für das Wochenende vom 8. bis zum 10. Dezember 2017 sucht, findet hier ein paar Vorschläge.
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Bei "Faun" mittelalterliche und romantische Balladen auf Harfe, Drehleier, Schlüsselfiedel, Dudelsack und Laute. Foto: Fleischer
Bei "Faun" mittelalterliche und romantische Balladen auf Harfe, Drehleier, Schlüsselfiedel, Dudelsack und Laute. Foto: Fleischer
Freitag:

Bamberg

Mittelalter grüßt in der Konzerthalle
Nur selten klingt die Musik des Mittelalters so zauberhaft wie bei "Faun". In der feierlichen Atmosphäre ausgewählter Säle treffen bei diesem Konzertprogramm mittelalterliche und romantische Balladen auf Harfe, Drehleier, Schlüsselfiedel, Dudelsack und Laute. Mit großer spielerischer Perfektion verbinden "Faun" keltische und skandinavische Melodien mit mehrstimmigen Gesangssätzen und eigenen Balladen. Am morgigen Freitag gastiert die Truppe um 20 Uhr in der Konzerthalle Bamberg. Das neue "Faun-Acoustic"-Programm setzt seinen Schwerpunkt auf die Winter- und Yulezeit. Mit stimmungsvollen Liedern werden hier die zauberhaften und märchenhaften Seiten des Winters zelebriert. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Bamberg

Sex & Crime anno 1577
Eine romantische Liebesgeschichte entspinnt sich in Zeiten, in denen Scharfrichter noch ihrem blutigen Geschäft nachgingen. Sex & Crime anno 1577 leben beim Gassenspiel des Theaters Schau & Spiel auf. "Wie der Henker zu seinem Weib kam" ist der Titel des Programms, bei dem Interessenten auf dem Weg durch die Gassen des Weltkulturerbes vieles über Straftaten, Hinrichtungsarten, Lebenskunst und Liebesleid im alten Bamberg erfahren. In einem Gasthof treffen sie dann auch den Scharfrichter höchstpersönlich. Wird er am Ende gar wieder sein grausiges Amt verrichten? Wer's wissen will, sollte am morgigen Freitag um 18.30 Uhr zum Treffpunkt an der Tourist Information (Geyerswörthstraße 5) kommen. Tickets gibt's an der Abendkasse, unter www.schau-und-spiel.de und bei der Tourist-Info.

Samstag:

Hallstadt

Klassikrock im Kulturboden
Ganz im Zeichen des Klassikrock steht der Abend ab 20 Uhr im Kulturboden in Hallstadt: Die Gruppe "Wednesday Project" verspricht beste Unterhaltung mit Musik von Neil Young, Deep Purple, Pink Floyd, Jethro Tull, Journey, Joe Cocker, AC/DC, Manfred Man, Thin Lizzy, Dire Straits und vielen anderen - eben den Rockgrößen überhaupt. Die Band garantiert den ganzen Abend lang Rockmusik vom Feinsten für alle Generationen. "Wednesday Project" gibt es jetzt über sieben Jahre. Die sieben Rockmusiker aus Bamberg und Umgebung hatten sich zunächst nur zu Wohltätigkeitskonzerten zusammengefunden. Die Nachfrage war dann jedoch so groß, dass sich aus dem "Project" eine richtige Band formiert hat. Karten gibt es beim Kartenkiosk Bamberg.

Tiefenellern

Blues und Mundart mit KGB
Am 8. und 9. Dezember geben sich KGB in der Brauerei Hönig in Tiefenellern ein Stelldichein (jeweils 20 Uhr). Im Rahmen des "Kulturherbstes" wollen Werner Kohn, Uwe Gaasch und Waldi Bauer mit viel Blues und Mundart die Besucher wieder zu Beifallsstürmen animieren. Die drei Bamberger Urgesteine werden auch diesmal wieder die Beatles, Stones und Moody Blues auf die "Wallersleut'" der "Oberhaider Wallfahrt" treffen lassen. Denn das kultige Dreigestirn serviert einmal mehr einen hochprozentigen Cocktail mit heißer Musik, fränkischem Humor und einem guten Schuss Selbstironie. Die Auftritte von KGB sind gelebte und gefeierte Erinnerungen an die verrückte und bunte Woodstock-Zeit.

Bamberg

"Quinten-Quartett" im Jazzclub
"Swingin'Strings+Sax" bieten eine spannende Melange: Das "Quinten-Quartett", ein Streichquartett von Mitgliedern der Bamberger Symphoniker (Michael Hamann und Quinten de Roos, Violinen, Manuel Dörsch, Viola, und Achim Melzer, Violoncello), haben sich zusammengetan mit dem Kontrabassisten Christian Hellwich, dem Pianisten Günter Schmuck sowie dem Saxophonisten und Flötisten Kim Barth, um das Quartettrepertoire in Richtung Jazz bzw. lateinamerikanische Musik zu erweitern. Herausgekommen ist dabei ein erstes Konzert auf Kloster Banz, das außer einem begeisterten Publikum den Wunsch bei allen Beteiligten hinterlassen hat, möglichst in dieser Richtung weiter zu gehen. Statt im barocken Ambiente gibt es nun eine Neuauflage im Jazzkeller - mit neuem Schwung und teilweise neuen Titeln am kommenden Samstag ab 21 Uhr.

Sonntag:

Bamberg

Der Märchenwald ruft
Was, wenn man nachts aufwacht und plötzlich, Hokuspokus, steht anstatt des Kleiderschranks ein richtiger Baum im Kinderzimmer? Na klar, das kann nur heißen: Der Märchenwald ruft! Chapeau Claque zeigt "Hänsel und Gretel" nach den Brüdern Grimm in einer Bühnenfassung von Martin Neubauer in der Alten Seilerei. Die Inszenierung für Kinder ab 4 Jahren stammt von Marsha Cox und dauert circa 60 Minuten. Vorstellungen gibt es noch am 10., 16. und 17. Dezember, 7., 14., 21. und 28. Januar, jeweils um 15 Uhr. Am 10., 17. und 24. Dezember gibt es zusätzlich Aufführungen um 11 Uhr. Kartenvorverkauf: Buchhandlung Collibri, Spielwarengigant im Ertl-Zentrum, BVD-Kartenservice.

Bamberg

Bach in der Karmelitenkirche
Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist das wohl populärste und bekannteste geistliche Vokalwerk Bachs, das erstmals 1734/1735 vom Thomanerchor in Leipzig aufgeführt wurde. Am 2. Advent, 10. Dezember, um 16.30 Uhr bringt der Kaiser-Heinrich-Chor Bamberg die Teile I-III mit Klavierbegleitung in die Karmelitenkirche. Sopran: Elke Kottmair, Alt: Jutta Schubert-Friese, Tenor: Thomas Fahner, Bass: Simon Amend Klavier: Wendelin Treutlein. Die Geschichte des Kaiser-Heinrich-Chors beginnt 1992, als Helmut Mehling noch Musiklehrer am Kaiser-Heinrich-Gymnasium war, dessen Schüler er für das Singen begeistern konnte. Bald kamen Erwachsene aus dem ganzen Landkreis hinzu. Mittlerweile unterrichtet er zwar in Bayreuth, leitet aber weiterhin den etwa 45 Sängerinnen und Sänger zählenden Chor. Unter seiner Leitung erarbeitet das Ensemble bis heute anspruchsvolle geistliche und weltliche Chorliteratur.
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