Knallig orange, dunkelgrün oder weiß mit grünen Streifen: Kürbisse sehen nicht nur hübsch aus, manche von ihnen schmecken auch einfach gut. "Am liebsten mag ich den Hokkaido-Kürbis - der ist sehr lecker, recht süß und hat viele Vitamine", sagt Susanne Hofmann aus Dortmund. Sie ist Expertin im Kochen und Backen.

Der kugelige, rot-orange Hokkaido kommt ursprünglich aus Japan in Asien. Das Schöne an ihm: "Für eine Suppe muss er nicht unbedingt geschält werden - die Schale verkocht einfach", erklärt die Fachfrau.

Das ist beim birnenförmigen, blass-gelben Butternuss-Kürbis anders. Er wird auch unter dem englischen Namen Butternut-Kürbis (gesprochen: Batternatt-Kürbis) verkauft. Ihn solltest du besser schälen. Er hat eine harte Schale, die nur schwer verkocht. Der Kürbis schmeckt übrigens leicht nach Butter - daher auch der Name.

Kaufen kannst du Kürbisse im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Vielleicht habt ihr auch einen Bauernhof in der Nähe, der eigene Kürbisse verkauft. Schau dir den Kürbis gut an, bevor du ihn kaufst. "Wenn die Schale hart ist, ist er schön frisch", sagt die Fachfrau. Du kannst auch einen Klopftest machen. Wenn der Kürbis hohl klingt, ist er reif - und kann in der Küche weiter verarbeitet werden.

"Aus Kürbissen kann man ganz unterschiedliche Dinge machen: zum Aufwärmen an Halloween eine leckere Suppe, einen Kuchen oder zum Beispiel Kürbis-Frikadellen oder Marmelade", sagt Susanne Hofmann. Um an das saftige Fruchtfleisch zu gelangen, muss man den Kürbis aufschneiden. Das ist gerade bei Kürbissen mit harter Schale nicht ganz einfach. Lass dir also besser von einem Erwachsenen helfen. 

Wenn ihr den Kürbis anschließend noch als Deko weiter verarbeiten wollt, schneidet unterhalb des Stiels einen Deckel ab. Anschließend kann man den Kürbis zum Beispiel mit einem Löffel aushöhlen und das Fruchtfleisch klein schneiden.

Für eine Kürbissuppe musst du das Fruchtfleisch dann in Gemüsebrühe weich kochen und pürieren, zum Beispiel zusammen mit Möhrchen. Am Ende kannst du ein bisschen frischen Ingwer in die Suppe reiben. "Dann schmeckt die Suppe noch etwas schärfer", sagt die Expertin. Auch im Kürbis-Kuchen schmecken Gewürze wie gemahlener Ingwer, Zimt und Nelkenpulver übrigens klasse.