Bamberg
Wohnraumknappheit

Öffentlicher Aufruf: Studierende in Bamberg brauchen Unterkünfte

Oberbürgermeister Andreas Starke und Universitätspräsident Godehard Ruppert rufen die Bevölkerung auf, Wohnraum für Studierende zur Verfügung zu stellen.
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Wer in Bamberg studieren möchte und eine Wohnung sucht, tut dies online und auch noch am guten alten "schwarzen Brett". Symbolfoto: Matthias Balk/dpa
Wer in Bamberg studieren möchte und eine Wohnung sucht, tut dies online und auch noch am guten alten "schwarzen Brett". Symbolfoto: Matthias Balk/dpa
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Zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 seien immer noch Wohnungssuchende unterwegs, so Starke und Ruppert. "Wir müssen Mittel und Wege finden, um der studentischen Wohnungsnot zu begegnen. Es gibt junge Leute, die im Wohnmobil übernachten oder teure Ferienwohnungen zahlen. Manche haben unserer schönen Stadt sogar den Rücken gekehrt, weil sie keinen geeigneten studentischen Wohnraum gefunden haben", heißt es in dem Aufruf wörtlich.

In den vergangenen Jahren seien viele Anstrengungen unternommen worden, zum Beispiel durch den Bau von neuen Studentenwohnheimen. Es zeige sich aber, dass dies offenbar nicht ausreicht. Insbesondere hilft es denen nicht weiter, die bislang noch keinen studentischen Wohnraum gefunden haben. Deswegen appellieren Starke und Ruppert an die Bürger: "Bitte prüfen Sie, ob Sie Räumlichkeiten für Studenten anbieten können. Manchmal gibt es die Möglichkeit, Teile einer zu groß gewordenen Wohnung an Studentinnen und Studenten zu vermieten. Gemeinsam sollten wir alles tun, damit die studentische Wohnungsnot gelindert wird."
Was der studentische Senator, ein Vertreter des Studentenwerks Würzburg, die Leiterin der Studierendenkanzlei und eine Sprecherin der Stadt Bamberg dazu sagen, lesen Sie hier.
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