Stegaurach
Schönheit

Stegauracherin verpasst Miss-Ü50-Titel

Es hat nicht sollen sein! Die schönste deutsche Frau jenseits der 50 Jahre kommt zwar aus Bayern, aber nicht aus dem Landkreis Bamberg.
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Mit diesem Abendkleid präsentierte sich Germaine Schmitt.  Foto: privat
Mit diesem Abendkleid präsentierte sich Germaine Schmitt. Foto: privat
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Am Samstagabend verpasste Germaine Schmitt aus Stegaurach im Finale der Top 20 den Sprung auf das Treppchen. "Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, aber ich fahre mit einem Koffer voller Erfahrungen und vielen Telefonnummern von tollen Frauen nach Hause", erzählt die 53-Jährige am Sonntag. "Miss Germany 50 plus" wurde bei der Veranstaltung im Oldenburger Schloss die Autorin Manuela Thoma-Adofo aus Kirchheim bei München.

Die 50-Jährige verwies Anja Franziska Gause (51) aus Niedersachsen und Michaela Büßecker (62) aus Baden-Württemberg auf die Plätz 2 und 3. Das gute Abschneiden dieses Trios ebenso wie die Nominierung drei weiterer Konkurrentinnen für die Top 6 überraschte Germaine Schmitt: "Von meinen heißen Favoritinnen für die vorderen Plätze schaffte es keine ins erste Drittel." Neben einer Jury, zu der zwölf Frauen und Männer gehörten, darunter Eduard Prinz von Anhalt, der Politiker Wolfgang Bosbach und die Miss Germany 2017, Soraya Kohlmann, trug - für die Stegauracherin unerwartet - auch eine Online-Abstimmung zur Platzierung bei.


Disziplin bewiesen

Ihre Teilnahme bereut Germaine Schmitt keineswegs - schließlich wurde sie aus 760 Bewerberinnen für das Finale ausgewählt. Allein das stellt schon einen großen Erfolg bei diesem Schönheitswettbewerb dar, der seit 2012 von der Miss-Germany-Corporation und dem TV-Magazin "rtv" organisiert wird. "Die ganze Show war bemerkenswert, die drei Tage in Oldenburg waren anstrengend, lustig und schön", erzählt Germaine Schmitt. Der komplette Freitag und der halbe Samstag hätten für die 20 Teilnehmerinnen aus Laufen und Proben für das Finale bestanden. "Es war beeindruckend, mit welch großer Disziplin das alle durchgezogen haben."


Zurück zur Fitness

An Beauty-Wettbewerben besteht bei der Stegauracherin zunächst einmal kein Bedarf mehr. Sie will sich wieder auf Fitness-Wettkämpfe konzentrieren, bei denen sie in der Vergangenheit schon Erfolge erzielt und unter anderem einen zweiten Platz bei einer Deutschen Meisterschaft zu Buche stehen hat. "Da ist das Wertungssystem auch transparenter", sagt Schmitt.
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