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Basketball

DJK Brose leistet sich wieder zu viele Ballverluste

Die DJK Brose Bamberg startet in der 2. Liga Süd mit einer 56:70-Niederlage bei der TS Jahn München ins neue Jahr.
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Victoria Waldner (r.) steuerte in München zehn Punkte und zwölf Rebounds für die DJK Brose bei. Foto: sportpress
Victoria Waldner (r.) steuerte in München zehn Punkte und zwölf Rebounds für die DJK Brose bei. Foto: sportpress
Wer sich am Samstag aufgemacht hatte in die Bavaria Filmstudios zum in zehn Minuten ausverkauften Fantag der alltäglichen ARD-Seifenoper "Sturm der Liebe", der kehrte heim mit netten Eindrücken, einem Packen Autogrammkarten sowie haufenweise Bildern und Videosequenzen zusammen mit dem darstellenden Personal. Wer in die Landeshauptstadt gefahren war, um die Vereinshalle an der Weltenburger Straße zu stürmen, erlebte eine Pleite. Die Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg (9.) blieben überwiegend gewohnten Mustern treu, als sie ihr erstes Punktspiel 2018 in der 2. Liga Süd bei der TS Jahn München (3.), dem "Mieznteam", mit 56:70 (29:39) verloren.
Die Münchner Messe in Sachen Damenbasketball war schon nach dem ersten Viertel (19:10) gelesen. Da hatte sich die Mannschaft von Trainerin Jessica Miller nach dem schnellen 3:0 durch Ramona Hesselbarth elf Ballverluste geleistet, 25 waren es insgesamt (München 15). Es folgten drei engere Viertel (20:19, 15:13, 16:14), dem Gast gelang es jedoch nie, das Kommando zu übernehmen. Erstmals zweistellig führten die Münchnerinnen mit 26:15 in der 13. Min.
Nach der Halbzeit (39:29) kamen die Bambergerinnen mit sieben Punkten zum 39:36 gut aus der Kabine, die TS Jahn hatte jedoch "immer wieder die passende Antwort, insbesondere durch Emily Bessoir und Nicole Schmidt, parat", erklärt Co-Trainer Kai Tzschentke. Ausschlaggebend für die Niederlage seien die 25 Ballverluste und elf zugelassenen Offensivrebounds gewesen. "Alte Probleme, die im neuen Jahr unbedingt behoben werden müssen", so Tzschentke. An der Freiwurflinie zeigte sich ein weiterer Kontrast: Die Gastgeberinnen durften 14 mal versuchen und trafen zehnmal, auf vier Treffer bei sechs Versuchen brachte es die DJK Brose.
DJK-Coach Jessie Miller analysierte die Partie: "Glückwunsch an München zu dem verdienten Sieg. Es war nicht der gute Start ins neue Jahr, den wir uns vorgestellt haben. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und daran arbeiten. 25 Ballverluste sind eindeutig zu viel, das muss besser werden. Zugelassene Offensivrebounds beschäftigen uns schon die ganze Saison und waren heute wieder ein entscheidendes Problem, die Gegner sind zu gut, um ihnen mehr als eine Wurfchance erlauben zu dürfen. Ich bin zufrieden mit unserer Wurfquote von außen, aber wenn das andere Team 17, 18 Wurfchancen mehr bekommt, wird es hart zu gewinnen. 53 Wurfversuche sind zu wenig, um erfolgreich zu sein. Wir haben keine Zeit, den Kopf hängen zu lassen, sondern müssen zurück an die Arbeit und uns verbessern."
TS Jahn München: Bessoir (21/2 Dreier), Schmidt (18/3), Seligmann (9/1), Damaschek (8/2), Delafosse (8/2), Bohn (6), Häckel, Obländer / DJK Brose Bamberg: Förner (17/4), Waldner (10), Hesselbarth (9/2), Schrüfer (9/3), Landwehr (8), Bethune (3/1), Hager, Münder, Zeis
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