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Basketball

Brose Bamberg siegt nach holprigem Start

Brose Bamberg gewinnt das Vorbereitungsspiel gegen Swans Gmunden aus Österreich nach anfänglichem Rückstand mit 82:71.
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Brose-Neuzugang Bryce Taylor wirft einen Dreier auf den gegnerischen Korb. Fotos: Daniel Löb
Brose-Neuzugang Bryce Taylor wirft einen Dreier auf den gegnerischen Korb. Fotos: Daniel Löb
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Licht und Schatten zeigten die Basketballer von Brose Bamberg bei ihrem ersten Auftritt in der heimischen Arena nach dem Gewinn der neunten deutschen Meisterschaft. Am Sonntagnachmittag gewann die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri ihr zweites Testspiel gegen die Swans Gmunden aus Österreich nach einer durchwachsenen ersten Hälfte noch mit 82:71. Da Trinchieri auf seine fünf EM-Teilnehmer sowie auf den verletzten Ricky Hickman verzichten musste, füllten wie schon beim Erfolg am vergangenen Mittwoch gegen Crailsheim fünf Spieler des Pro-A-Farmteams aus Baunach die Lücken.

Der Motor stotterte zu Beginn kräftig. Dem von den Fans herzlich begrüßten neu formierten Bamberger Team war anzumerken, dass die Abstimmung noch fehlt. Zwar lief der Ball einige Male gut durch die eigenen Reihen, aber von der Dreierlinie schossen die Bamberger zu viele Fahrkarten, wobei vor allem die Distanzwürfe der Neuzugänge Bryce Tayler und Quincy Miller nicht fallen wollten. Und die Lücken in der Brose-Verteidigung nutzten die Gäste schonungslos aus. Gmunden führte nach dem ersten Viertel mit 23:13 und zur Pause mit 46:37. Enis Murati und Daniel Friedrich trugen mit jeweils 15 Punkten die Hauptlast in der Offensive der "Schwäne", während sich bei den Bambergern neben Nikos Zisis nur Augustine Rubit in Szene setzen konnte.

Nach 25 Minuten gingen die Hausherren in der Defensive aggressiver zu Werke und kamen zu einigen Ballgewinnen. Diese nutzen sie zu einem 11:0-Lauf, mit dem sie die Partie ausglichen (55:55). Im letzten Viertel sorgten Rubit und Kapitän Elias Harris dafür, dass sich der neunmalige deutsche vom vierfachen österreichischen Meister absetzte. Bei den Gästen schwanden nun immer mehr die Kräfte, so dass sich die Zuschauer noch über einige gelungene Kombinationen des Trinchieri-Teams freuen konnten.

"Man hat gesehen, dass wir viele neue Spieler dabei haben, die unsere Systeme noch nicht kennen. Wenn wir in Ruhe Tag für Tag weiterarbeiten, wird das schon besser werden", meinte Harris, der mit 18 Punkten bester Werfer seines Teams war.

Obwohl die Partie nicht allen Fans zugänglich war, war die Brose Arena gut gefüllt. 3180 Dauerkarten-Besitzer, die auf eine finanzielle Kompensation des ausgefallenen Spiels gegen Hagen in der vergangenen Saison verzichtet und ihren Eintrittspreis stattdessen dem Brose-Förderverein gespendet hatten, durften exklusiv den Auftritt des Meisters verfolgen. ps
Brose Bamberg: Harris (18 Punkte), Rubit (17), Zisis (14/2 Dreier), Radosevic (10), Miller (7/1), Taylor (5/1), Mitrovic (5), Fowler (4), Müller (2), Gomila, Edigin, Drell / Basket Swans Gmunden: Murati (24/5), Friedrich (19/1), Klette (16), Gaidys (4), Blazan (3/1), Linortner (3/1), Schartmüller (2) Hieslmair
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