Bamberg
Radsport

Alles unter Kontrolle

Das dominierende Team Herrmann stellt den Sieger beim Gartenstadter Kirchweihrennen.
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Start zum Eliterennen mit über 40 Fahrern. Fotos: sportpress
Start zum Eliterennen mit über 40 Fahrern. Fotos: sportpress
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Bei idealem Radsportwetter fand die 56. Auflage des Josef-Dennstädt-Gedächtnispreises der Radsportler in der Bamberger Gartenstadt statt. Der Bürgerverein Gartenstadt und der Rad- und Motorsportverein Concordia Strullendorf, die seit vielen Jahren in Kooperation diese Veranstaltung durchführen, freuten sich zusammen mit vielen rennsportbegeisterten Zuschauern auf drei spannende Rennen.

Pünktlich schickte Jan Giersberg von den Stadtwerken Bamberg das Elitefeld der KT/A/B und C-Klassefahrer auf die 1,2 km lange Strecke rund um den Gartenstädter Markt. Das sehr gut besetzte Fahrerfeld mit über 40 zum Teil exzellenten Fahrern musste 65 Runden absolvieren. Jede fünfte Runde war eine Wertungsrunde mit fünf, drei, zwei und einem Punkt. Das Radteam Herrmann, war mit insgesamt sieben Fahrern am Start. Dessen ehemaliger Profifahrer Grischa Janorschke musste kurzfristig absagen.


Kaum Einzelaktionen

Von Beginn an sah man, dass das Team zusammenfährt und natürlich den Sieg als Ziel hat. Das Renntempo wurde von ihm hochgehalten und kontrolliert, so dass die anderen Fahrer Mühe hatten, durch Einzelaktionen dem Feld davonzufahren. Die zahlreichen Ausreißversuche wurden vom Radteam Herrmann stets zunichte gemacht. In den ersten Wertungsrunden konnten sich mehrere Fahrer in die Punkteliste eintragen. Nach sieben Wertungen führte Silas Motzkus von der RU 1913 Wagen vor Wolfgang Brandl vom Team Ecuador und Hermann Keller vom Team Erdgas Schwaben.

Dann kam die Zeit von Robert Müller vom Herrmann Radteam. Er gewann alle weiteren Wertungen in Folge und setzte sich souverän an die Spitze. Das Team von Sparta Prag, das Team Erdgas Schwaben, sowie die anderen Top-Fahrer konnten nichts mehr entgegensetzen. Nach einer Zeit von 1:28:52 Std. für die 78 Kilometer siegte Müller mit 44 Punkten vor Hermann Keller vom Team Erdgas Schwaben mit 26 und Wolfgang Brandl vom Team Ecuador mit 23 Punkten.

Für die Concordia Strullendorf stellten sich drei Fahrer der starken Konkurrenz. Patrick Sukiennicki musste dem hohen Tempo Tribut zollen und das Rennen vorzeitig beenden. Simon van den Höövel und Andy Jakesch konnten sich bis zum Schluss im starken Feld behaupten.


Pecher fährt dem Feld davon

Zum ersten Rennen des Tages gab Stadtrat Peter Neller den Startschuss. In diesem Rennen fuhren die Junioren U 19 zusammen mit den Senioren 2/3/4 ihre 40 Runden gleich 48 Kilometer. Hier lagen die Hoffnungen bei Holger Hauser und Thomas Krön, die für den RMV Concordia Strullendorf starten. Bereits nach der dritten Runde startete der Juniorenfahrer Anton Pecher vom Team Auto Eder Bayern einen Versuch, dem Feld davonzufahren und gewann die erste Wertung. Aber die Senioren waren aufmerksam und stellten den Ausreißer nach kurzer Zeit wieder.

Auch bei diesem Rennen wurde das Tempo sehr hoch gehalten, so dass es schwer war, sich vom Feld abzusetzen. Bei der zweiten Wertung hatte Krön die Nase vorne. Dann drehte der Juniorenfahrer Pecher wieder auf. Zusammen mit Andreas Huth vom Team Biehler Ur-Krostitzer setzte er sich erneut vom Feld ab. Diese beide gewannen die folgenden Wertungen. Neun Runden vor Schluss schlossen noch weitere drei Fahrer zum Führungsteam auf, die die Punkte unter sich aufteilten.

Sieger wurde Pecher mit 38 Punkten vor Frank Meeßen vom Adam Donner Master Racing Team mit 15 und Huth mit elf Punkten. Die Fahrer der Concordia Strullendorf beendeten das Rennen wie folgt: Thomas Krön wurde Fünfter mit neun Punkten, Holger Hauser kam auf Rang 11 und Norman Huck auf Platz 18.
Das Hobbyrennen, das vom Ehrengast Monika Hohlmeier auf die Strecke geschickt wurde, ging über 15 Runden. Hier waren keine Neulinge mehr zu finden, jeder Starter war schon öfters Rennen gefahren. Sieger wurde Marcel Salwender vom Team SM-Parts vor Felix Rohrbach von Bonanza Radmobil und Stefan Gerhardt aus Würzburg. Nick Riedel von der Concordia Strullendorf belegte in diesem starken Feld den guten achten Platz.


Monika Hohlmeier begeistert

Vor dem Hauptrennen wurde traditionell das Bobby-Car-Rennen durchgeführt. Angefeuert von den Eltern, Verwandten und Fans fuhren die Kids auf ihren Bobby-Cars dem Ziel entgegen und bekamen Geschenke und die jeweils drei Erstplatzierten einen Pokal. Monika Hohlmeier war im Gespräch mit dem RMV-Vorsitzenden Thomas Fischer begeistert: "Über 40 Kinder hier beim Bobby-Car-Rennen zu erleben, macht mir wirklich Freude. Machen Sie bitte weiter so." tf
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