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Arbeitsbedingungen

"Schwarzer Freitag" in Bamberg

Ein Verein initiiert mit Partnergruppen in 17 Städten Deutschlands eine Protestaktion gegen die Arbeitsbedingungen der Modekette H&M.
Die Gruppe "Attacitos" demonstriert gegen die Arbeitsbedingungen bei H&M in der Fußgängerzone.  Foto: Ronald Rinklef
 
von KEVIN CEGLA
Ein Absperrband symbolisiert die Grenze des "demokratischen Sektors", der vor dem Eingang des H&M enden soll. Die Vorwürfe an die Modekette: unkalkulierbare Arbeitszeiten und -bedingungen durch Flex-Verträge, kritikwürdige Zulieferer-Firmen und sogenanntes "Union Busting". Der letzte Begriff beschreibt die systematische Bekämpfung und Unterdrückung von Arbeitnehmervertretungen.


Protest am Grünen Markt

Mit Plakaten, Flyern und beklebten Overalls wollen die Demonstranten auf die Probleme bei H&M aufmerksam machen. Im Zuge der "Schwarzer Freitag"-Aktion, die vom Verein "aktion./.arbeitsunrecht" initiiert wurde, protestieren in 17 deutschen Städten Gruppen gegen die Arbeitsbedingungen der Modekette. Per Wahlverfahren wurde Hennes & Mauritz aus einer Liste möglicher Unternehmen ausgewählt.

"Wir sind hier in der Innenstadt, um jede Ecke gibt es ähnliche Modeketten", sagt Christoph Pflaum, einer der Demonstranten. "Man könnte das bei vielen Betrieben machen." Diesmal treffe es durch das Auswahlverfahren eben dieses Unternehmen.

Der Konzern selbst bestreitet die Vorwürfe. "Wir erschweren keine Betriebsratarbeit", zitiert der Bayerische Rundfunk eine Mitteilung der H&M-Pressestelle. Desweiteren sei es ebenfalls nicht korrekt, dass Betriebsräte zermürbt oder ihnen juristisch nachgestellt würde. Zu den Arbeitsverträgen heißt es: "Als kundenorientiertes Handelsunternehmen nutzen wir verschiedene Arbeitszeitmodelle, welche das deutsche Arbeitsrecht zulässt." Der Einzelhandel an sich benötige ein gewisses Maß an Flexibilität, bedingt durch Veränderungen in Öffnungszeiten und Kundenströmen.
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