Bamberg
Konzert

Musik von der wilden Donau

Auf dem Wilde-Rose-Keller gastiert heute abend bei freiem Eintritt die Band "Danube's Banks" aus Hamburg mit Gypsy Swing, Klezmer und Balkan Beats.
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Die Musiker von "Danube's Banks" aus Hamburg Foto: pr
Die Musiker von "Danube's Banks" aus Hamburg Foto: pr
Mitreißende Musik verspricht der Auftritt der Hamburger Band "Danube's Banks" am heutigen Donnerstagabend auf dem Wilde-Rose-Keller am Oberen Stephansberg. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
"Danube's Banks" ist vor allem in Hamburg sehr bekannt. Die Musiker agieren auch als Liveband von Bela B ("Die Ärzte"). Bandleader und Schlagzeuger ist Lorenz Schmidt, ein gebürtiger Bamberger, der auch den Kontakt zum Wilde-Rose-Keller herstellte.

"Wenn Musik einen Geschmack hätte, würde dieser Sound nach Zwetschgenschnaps schmecken, nach gegrillter Paprika, nach wilden Feigen, nach Lagerfeuerrauch und Tanzschweiß" - so beschreibt sich die Band selbst. Die Musik von "Danube's Banks" hat keinen Namen, weil es solche Musik sonst nicht gibt: Sie besteht zu 60 Prozent aus Gypsy Swing, 25 Prozent Klezmer und 15 Prozent Balkan Beats.

Beim Hören gibt es Momente, da denkt man an Django Reinhardt, und es gibt Momente, da denkt man an gar nichts, weil die Musik einen mitreißt, wie eine Nacht, die außer Kontrolle gerät. Die Musik von "Danube's Banks" ist fürs Tanzen, fürs Feiern, fürs Träumen, für Freunde, für Liebende, gegen Fernweh, für Abenteurer, fürs Trinken, fürs Leben, fürs Weinen, fürs Vergessen. Das ist Musik von den Ufern der Donau, dort, wo sie noch wild sein darf, im Osten, Richtung Sonnenaufgang.

Es klingt verrückt, aber vielleicht sind diese sechs Jungs aus Hamburg auch ein bisschen verrückt: Jonathan Wolters an der Klarinette, Jan-Hendrik Erbe am Saxophon, Benjamin Dau und Timo Zett an der Gitarre, Alexander Szustak am Kontrabass und Lorenz Schmidt am Schlagzeug.

Manchmal singen die Musiker von "Danube's Banks" auf Deutsch, manchmal auf Englisch, manchmal singt die Klarinette. "Worte versagen, wenn man versucht, diese Musik zu beschreiben. Man kann sie nur hören", heißt es auf der Homepage der Band, die auch schon den Creole Band-Wettbewerb in Hamburg gewonnen hat.
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