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Kunst

Mehr Platz für Kunst und Künstler

Der Bamberger Bildhauer Bernd Wagenhäuser präsentiert einen Teil seiner Arbeiten jetzt in neuen Räumlichkeiten in der Gertraudenstraße.
Bernd Wagenhäuser mit einer Auswahl seiner Arbeiten im neuen Ausstellungsraum in der Gertraudenstraße. Foto:  Harald Rieger
 
von HARALD RIEGER
Ein Jahr intensive Umbauarbeiten und fast 30 Jahre Wartezeit - doch endlich hat es der Bamberger Künstler Bernd Wagenhäuser geschafft, unter einem Dach zu arbeiten, zu leben und seine Kunstwerke zu präsentieren. "Ich kam vor rund 30 Jahren nach Bamberg. Damals hatte ich mein rund 70 Quadratmeter großes Atelier zunächst im Hain, ehe ich dann Anfang der 90er Jahre in die Gertraudenstraße umgezogen bin", erinnert sich der Künstler, der vor allem durch seine Großplastiken am Markusplatz und im Skulpturenpark an der Regnitz bekannt ist.

Im richtigen Licht

Im Rückgebäude der Gertraudenstraße bezog er zunächst die Räume im Erdgeschoss. Jahre später baute er eine Fertigungshalle an, in welcher er seine Großplastiken fertigt. "Die meiste Zeit verbringe ich in meinem Atelier. Nur zum Schlafen bin ich bisher vom Rückgebäude ins Haupthaus gegangen", erzählt er. Selbst seine Mahlzeiten hat der Künstler oft im Atelier inmitten seiner gerade entstehenden Kunstwerke eingenommen - zubereitet auf einem Camping-Kocher.

Auch wenn er Kunden seine Werke zeigen wollte, war das alles andere als einfach und wenig befriedigend, wie Wagenhäuser im Nachhinein gesteht. "Die herausgesuchten Arbeiten standen nur selten im richtigen Licht und immer vor einem sehr unruhigen Hintergrund", berichtet der Künstler.

Doch diese Zeiten gehören nun der Vergangenheit an. Denn Bernd Wagenhäuser hat sein Atelier ein weiteres Mal um rund 200 Quadratmeter erweitert. "Nachdem die bisher vermieteten Räumlichkeiten im ersten Stock frei wurden, habe ich sofort zugeschlagen", freut er sich. In mühevoller Arbeit schuf er dort neben einem Wohnbereich auch einen rund 160 Quadratmeter großen Ausstellungsraum.

Beim Umbau war dem Künstler wichtig, den Charakter des ehemaligen Industrieraumes, der einst als Werkstattraum für eine Großschreinerei diente, weitgehend zu erhalten. Auch wollte er einen lichtdurchflutenden Raum schaffen, in dem seine Arbeiten möglichst viel Platz haben. Das Besondere an dem neuen Ausstellungs-Loft ist aber, dass es den Besuchern einen direkten Blick in die acht Meter hohe Fertigungshalle des Künstlers bietet.

Ort der Begegnung

"Natürlich werde ich dort nicht meine Großplastiken zeigen, sondern vielmehr meine kleinteiligeren Arbeiten, Grafiken, Entwurfsmodelle und Skizzen", schildert Wagenhäuser. Der neue Ausstellungsraum soll aber auch als Ort der Begegnung dienen. So plant Wagenhäuser mindestens zwei Mal im Jahr eine wechselnde Ausstellung, bei der durchaus auch Arbeiten von anderen Künstlern mit präsentiert werden sollen. "Ich möchte auch Führungen anbieten, ebenso wie Lesungen oder kleinere Veranstaltungen", sagt der Künstler. Ein Termin stehe schon fest: der Skulpturen-Neujahrsbrunch am 20. Januar nächsten Jahres.

Öffnungszeiten
Interessierte können am Samstag , 8. Dezember, zwischen 11 und 14 Uhr erstmals die neuen Räumlichkeiten nebst Atelier in der Gertraudenstraße 10 in Augenschein nehmen. Künftig hat der Raum jeden Mittwoch zwischen 17 und 20 Uhr sowie jeden Samstag zwischen 11 und 14 Uhr geöffnet.








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