Es war ein Satz, der am Rande der Sitzung des Konversionssenats fiel: "Wir möchten die Fläche der AEO kaufen und werden die Einrichtung schließen", sagte ein hochrangiger Bamberger Bürgervertreter.

Ein Ton, der aufhorchen lässt. Zwar war es auch bisher Konsens im Bamberger Stadtrat, dass die Flüchtlingseinrichtung einer gültigen Vereinbarung mit dem Freistaat entsprechend nur bis zum Jahr 2025 laufen darf, bevor neu über das Gebiet verhandelt wird.

Doch das Erstarken der Rechtspopulisten in Teilen des Bamberger Ostens zwingt die Bamberger Politik, das Thema Aufnahmeeinrichtung Oberfranken offensiver als bisher anzugehen. Auch Jan Schiffers, der Kandidat der AfD, hatte nach der Bundestagswahl die Schließung der Aufnahmeeinrichtung in Bamberg als erstes politisches Großziel ausgegeben.

Doch wie ernst sind solche Versprechungen zu nehmen? Welche Aussichten hat die Stadt Bamberg, die Flüchtlingsunterkunft mit Ende des Jahres 2025 oder gar vorzeitig dicht zu machen? Welche Erkenntnisse gibt es bereits über die Möglichkeiten, weitere Flächen aus dem ehemaligen Kasernenbereich herauszulösen. Lesen Sie darüber hiereinen ausführlichen Hintergrundbericht an dieser Stelle.