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Verkehr

ICE-Ausbau zwischen Nürnberg-Bamberg-Berlin: So will die Bahn profitieren

Mit der neuen ICE-Sprinterstrecke geht die Deutsche Bahn davon aus, dass sich die Passagierzahlen auf dieser Strecke verdoppeln werden.
Die Bahn erhofft sich viel von der neuen ICE-Strecke Foto: Matthias Hoch
 
Mit Inbetriebnahme der neuen ICE-Strecke zwischen Berlin und München rechnet die Bahn auf dieser Verbindung mit einer Verdopplung der Passagierzahlen auf 3,6 Millionen Menschen im Jahr. Ein Bahnsprecher sprach bei der Vorstellung des neuen Fahrplans von einem "gewaltigen Mobilitätssprung auf der Schiene".

Der ICE-Sprinter - in Franken hält dieser ausschließlich in Nürnberg - schafft die 623 Kilometer lange Strecke künftig in weniger als vier Stunden und soll werktags drei Mal täglich fahren. Zusätzlich zum Sprinter wird auf der Strecke nahezu stündlich ein ICE verkehren, der in der Regel rund viereinhalb Stunden braucht. Der neue Fahrplan soll am 10. Dezember in Kraft treten; nach Angaben der Bahn handelt es sich um die größte Umstellung der letzten Jahrzehnte.


Kritik wegen Wartezeiten

Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn sieht in dem Sprinter ein "gutes Zusatzangebot". Er betonte jedoch auch, dass es auch gute Anschlüsse mit geringen Wartezeiten an den Haltestellen in Bayern, Thüringen und Sachsen geben müsse. So müssten Reisende aus dem Norden beispielsweise eine halbe Stunde in Nürnberg warten, um nach Regensburg weiterfahren zu können.

Auch die anderen Städte profitieren von dem Ausbau: Von Bamberg nach Erfurt benötigt der ICE in Zukunft 45 Minuten, bis nach Berlin dauert die Fahrt zwei Stunden und 45 Minuten. Bis Ende 2018 wird es dann nahezu stündliche ICE-Halts in Bamberg geben.

Auch Coburg wird ICE-Halt, allerdings ist die Taktung hier anders: Künftig sind von hier aus von Montag bis Freitag jeweils drei ICE-Direktverbindungen vorgesehen. Die Fahrten sind jeweils gegen 7, 15 und 22 Uhr geplant. Bis Berlin dauert die Fahrt dann zweieinhalb Stunden. Damit erreicht man die Hauptstadt etwa zwei Stunden schneller als bisher. München erreicht der Zug von Coburg aus in zwei Stunden und 15 Minuten.

Von dem Bahnausbau werden auch die Pendler aus der Region profitieren. Unter anderem benötigt der zweistündliche Franken-Thüringen-Express (FTX) zwischen Sonneberg und Nürnberg auf der Neubaustrecke von Coburg nach Bamberg nur 23 Minuten und ist damit doppelt so schnell wie bisher. Von Coburg nach Nürnberg dauert die Fahrt im Regionalexpress (RE) künftig nur noch 70 Minuten - ein Zeitersparnis von 30 Minuten.

zum Thema "ICE-Ausbau"

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