Bamberg
Bürgerentscheid

Gespräche gescheitert: Bamberg entscheidet am 18. März über den Radverkehr

Jetzt also doch: Die Bamberger können am 18. März im "Radentscheid" über die Zukunft des Fahrradverkehrs abstimmen.
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Bamberg steht vor einer verkehrspolitischen Weichenstellung: Am 18. März stimmen die Bürger über den "Radentscheid Bamberg" ab.    Ronald Rinklef
Bamberg steht vor einer verkehrspolitischen Weichenstellung: Am 18. März stimmen die Bürger über den "Radentscheid Bamberg" ab. Ronald Rinklef
Mehrere Monate haben die Initiatoren des Bürgerbegehrens "Radentscheid" mit der Verwaltung und der Politik über ein Kompromisspapier verhandelt. Doch seit Donnerstagabend steht fest: Die Verhandlungen sind gescheitert. Nun soll am Sonntag, 18. März, in einem Bürgerentscheid über die Zukunft des Radverkehrs abgestimmt werden. Die für einen Bürgerentscheid erforderlichen Unterschriften hatten die Macher des Bürgerbegehrens bereits im vergangenen Sommer vorgelegt.

"Nachdem wir uns mit den politisch Verantwortlichen nicht auf einen gemeinsam ausgearbeiteten Kompromiss einigen konnten, wird es zum Bürgerentscheid am 18. März kommen und somit zur Abstimmung über unsere Ziele für bessere Radverkehrsverhältnisse und ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr", meldeten die Macher des Bürgerbegehrens auf der Internetseite Radentscheid Bamberg.

Noch am Vorabend der Entscheidung hatte Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) versucht, den Bürgerentscheid durch einen Vorschlag abzuwenden, der mehrere Ideen der Radverkehrsfreunde aufgreift. Doch die sprachen von "Schaufenstervorschlägen".

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