Bamberg
Volksfest

Sandkerwa in Bamberg gerettet - so sieht die Zukunft der Kerwa aus

Die Sandkerwa in Bamberg findet wieder statt! Der Bürgerverein hat Grünes Licht gegeben: "Es ist ein Stück Bamberg gerettet worden", jubelt OB Starke.
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So soll es wieder bei der Sandkerwa in Bamberg im Sommer aussehen. Dazu hat nun der Bürgerverein Sand Grünes Licht gegeben: Die Kerwa ist gerettet! Foto: Ronald Rinklef/Archiv
So soll es wieder bei der Sandkerwa in Bamberg im Sommer aussehen. Dazu hat nun der Bürgerverein Sand Grünes Licht gegeben: Die Kerwa ist gerettet! Foto: Ronald Rinklef/Archiv
Die Sandkerwa in Bamberg ist endgültig gerettet. Am Dienstagabend machten die Mitglieder des bisher alleine veranstaltenden Bürgervereins 4. Distrikt den Weg frei für eine gemeinsame Kirchweih mit der Stadt Bamberg. Damit kann im Sommer wieder kräftig im Sandgebiet gefeiert werden. Wie bereits am späten Dienstagabend zu vernehmen war, haben die Mitglieder des BV mit einer Mehrheit für die gemeinsame Sandkerwa gestimmt. Die Entscheidung soll mit 73 zu 43 Stimmen für das gemeinsam mit der Stadt erarbeitete Rettungskonzept gefallen sein. Das zeigt, dass die Planungen für die Zukunft nicht unumstritten im BV waren. Unter anderem hatte sich die noch amtierende Vorsitzende Gisela Bosch gegen das Konzept gestellt.

Bei der ersten gemeinsamen Pressekonferenz von Stadt und Bürgerverein machte sich am Mittwochmorgen Erleichterung breit. Sowohl bei Simone Franke und Jürgen Wirth vom Bürgerverein, als auch bei Horst Feulner von der Stadt, der künftig einer der beiden Geschäftsführer in der Sandkerwa-Gesellschaft sein wird, sowie bei Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD): "Die Sandkerwa ist gerettet, aber das ist nur ein Teil der Wahrheit, es ist ein Stück Bamberg gerettet worden", betonte der OB. Nun gehe es daran, gemeinsam möglichst schnell die Planung für die Sandkerwa in diesem Jahr voranzutreiben.

Denn schon in diesem Sommer soll es wieder Bambergs größtes Volksfest mit rund 300.000 Besuchern geben. Die Stadt kauft sich dazu als gleichberechtigter Partner in die Betreibergesellschaft mit 63.000 Euro ein und stellt einen von zwei Geschäftsführern. Außerdem soll die Sandkerwa zunächst mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss von 125.000 Euro abgesichert werden.

Die Sandkerwa war im vergangenen Jahr erstmals ausgefallen, da der Bürgerverein das finanzielle Risiko und die alleinige Haftung bei der Sicherheit nicht mehr tragen wollte. Durch die Zusammenarbeit mit der Stadt soll die alleinige Verantwortung von den Schultern des Bürgervereins genommen werden.

Einen Kommentar zur Entscheidung und wie Bürgerverein und Stadt jetzt zusammenarbeiten wollen, lesen Sie im Premiumbereich.
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