Bamberg
Bundespolizei

Das Terrortrainingszentrum bei Bamberg wäre bundesweit das erste seiner Art

Bamberg hat gute Chancen, das erste Trainingszentrum für Terrorgefahren bundesweit zu erhalten. Was steckt dahinter und wo soll es errichtet werden?
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Umgeben vom Hauptsmoorwald:  Die Freifläche, die für das KLE-Zentrum vorgesehen ist.  Ronald Rinklef
Umgeben vom Hauptsmoorwald: Die Freifläche, die für das KLE-Zentrum vorgesehen ist. Ronald Rinklef
Es sind versiegelte Flächen, deren künftiger Nutzen bislang völlig unklar war. Jetzt hat die Bundespolizei in Bamberg Interesse angemeldet. Auf einer zehn Hektar großen Fläche östlich der Autobahn A 73 könnte die erste so genannte KLE-Trainingsfläche für die Bundespolizei entstehen.

Dahinter verbirgt sich eine Übungseinrichtung für komplexe lebensbedrohliche Einsatzlagen, wie sie häufig im Zusammenhang mit terroristischen Bedrohungen stehen. In ihr sollen Bundespolizisten aus ganz Deutschland im Umgang mit solchen Gefahren geschult werden. Es wäre die erste derartige Einrichtung auf dem Bundesgebiet, bestätigt im Gespräch mit unserer Zeitung Thomas Lehmann, Leiter der Bundespolizeischule in Bamberg.

Freilich: Noch gibt es eine zweite Fläche, die die Bundespolizei ins Auge gefasst hat. Sie liegt bei Schweinfurt, einige Kilometer vom Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Oerlenbach entfernt.

Warum man im Rathaus glaubt, dass Bamberg bessere Karten als Schweinfurt hat? Und wieso die Stadt Hoffnungen hat, dass durch das Trainingszentrum die Aufnahmeeinrichtung reduziert werden könnte, lesen Sie hier.
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