Bamberg
Autozulieferer

Bosch in Bamberg: Diesel-Aufträge sind stabil

Am zweitgrößten deutschen Standort mit 7700 Mitarbeitern ist man mit der Auslastung insgesamt zufrieden. Aber ein Produkt wird bald verschwinden.
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Foto: Archiv
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Beim Autozulieferer Bosch in Bamberg sind die Auswirkungen der anhaltenden Abgasdiskussion um Dieselfahrzeuge zwar zu spüren, wirken sich aber nicht im großen Stil auf die Produktion aus. "Wir können ein Stück Entwarnung geben", sagte Martin Schultz, kaufmännischer Werkleiter am Standort. Die Auftragslage sei im Segment Benzin sehr erfreulich, bei den Dieselprodukten immer noch zufriedenstellend. Die Zahl der Beschäftigten sei mit 7700 Mitarbeitern im Moment weitgehend stabil. Allerdings räumte Schultz ein, dass Mitte dieses Jahres aufgrund der Geschäftslage befristete Verträge von Mitarbeitern nicht verlängert wurden, so dass im Jahresvergleich 300 Beschäftigte weniger hier in Bamberg arbeiten würden. Am Standort mit verschiedenen Werkteilen werden Komponenten für Benzin- und Dieselmotoren wie Einspritzinjektoren, Zündkerzen und Sensorelemente für Lambdasonden hergestellt. Nicht mehr im Portfolio sind in Kürze sogenannte Batterie-Packs. Der Musterbau für Porsche-Hybrid-Modelle wird zum Jahresende laut technischem Werkleiter Stefan Schmitz eingestellt.
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