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Zimmermann: "Lampenfieber gehört dazu"

Frank Peter Zimmermann, Residenzkünstler bei den Bamberger Symphonikern und bei den New York Philharmonics, stellt Vergleiche an, lobt die Amerikaner und fühlt sich musikalisch doch nur hier richtig Zuhause.
Frank Peter Zimmermann probt in seinem Zimmer in der Konzerthalle Bamberg. Foto: Michael Gründel
 

Sie sind in dieser Saison nicht nur Artist in Residence in Bamberg, sondern auch bei den New York Philharmonics. Was ist jeweils anders?

Frank Peter Zimmermann: Das ist gar nicht so einfach zu erzählen. Sicherlich stehen die Bamberger mit ihrer Spielkultur mir näher, weil ich aus der gleichen Tradition stamme. Und natürlich kenne ich das Orchester länger und intensiver als die New Yorker. Die Bamberger, vor allem die Streicher, haben eben diesen mitteleuropäischen - und ihren ganz eigenen Klang. In New York ist das Orchester wie eine riesen Stahlmaschine. Wenn man gewisse Sachen aufführt, haut es einen im wahrsten Sinne des Wortes vom Hocker, weil sie einfach so unglaublich gut funktionieren. Es ist eine ganz andere Art Musik zu machen. Auch sonst wo in Amerika ist mir Folgendes immer wieder aufgefallen: Wenn man auf den Proben versucht, etwas zu imaginieren, zu erklären, indem man Bilder heraufbeschwört, wollen die Musiker das gar nicht. Sie wollen immer nur wissen, ob es zu laut oder zu leise, kürzer oder länger ist - und das ist in Europa ganz anders. Aber trotz aller Unterschiede in Stil und Interpretation ist die Sprache der Musik auf der ganzen Welt gleich. Die Musik eint doch alle, über alle Kontinente.

Sie haben in Bamberg und in New York auch Kammermusik gemacht. Wie ist das zustande gekommen?

Die New Yorker hatten mir gesagt, es reicht nicht, wenn ich mit ihnen drei verschiedene Programme spiele. Sondern ich sollte mir überlegen, was man drumherum noch machen kann. In New York habe ich zum Beispiel an der Manhattan School eine Masterclass gegeben, und sie wollten Kammermusik mit Orchestermusikern. So wurde die Idee geboren mit diesem Brahms-Programm, das ich kurz vorher in Bamberg hatte und dann erst in New York. Auch da war vieles anders.

Wo fangen die Unterschiede an?

In der Erziehung, in der Ausbildung. An den Universitäten ist das schon von den Fächern her anders. In Amerika ist, gerade was die Perfektion angeht, der Leistungsdruck unheimlich groß. Wogegen man in Deutschland noch das Gefühl hat, das alles doch gelassener ist. Man fokussiert sich in gewissen Dingen vielleicht auf anderes, so dass dabei mehr Musikalität herauskommt. Damit möchte ich nicht sagen, dass die New Yorker keine guten Musiker sind.
Wenn man in Amerika studiert, bekommt man aber sofort gesagt, du musst mit großem, dichtem Ton spielen - was schon große Geiger wie Isaac Stern immer gemacht haben, die fast in die Saite gepresst haben. Und so spielen sie alle. Es war interessant zu sehen, wie sie sich doch umstellen konnten - und mit ihnen sogar das Publikum. Beim Bach-Doppelkonzert habe ich bis auf die Cello-Bass-Gruppe alle Musiker dazu animiert, im Stehen zu spielen. Sofort war alles viel entspannter. Die Bach-Klaviersonaten haben Enrico Pace und ich während dieser Residency ganz leise gespielt, und 2000 Menschen waren so still, wie ich es im Saal der Avery Fisher Hall noch nie erlebt habe.

Wie ist das Publikum denn dort sonst?

Ziemlich unruhig, manchmal auch unkonzentriert. Aber bei den Bach-Sonaten habe ich gemerkt, dass es möglich ist, die Leute so zu packen, dass sie alle leise sind und wirklich zuhören. Es kommt natürlich immer darauf an, welches Programm man spielt. Ich merke das ja selbst, wenn ich mit meinem Streich-Trio auf Tournee gehe: Da kommen wirklich nur Leute ins Konzert, die Ahnung haben, die diese Formation kennen und hören wollen. Sobald man Beethoven-Violinsonaten spielt, ist das Publikum schon anders und nicht mehr so fokussiert. Und wenn ein großes Symphonieorchester Tschaikowsky spielt, ist eigentlich klar, dass die Leute nicht unbedingt Alban Berg hören wollen. Für mich ist immer das Wichtigste: Wenn ich merke, dass man irgendwann alle in der Hand hat und dass man sie packt. Es geht mir gar nicht um die großen Bravos. Die großen Bravos kriegen heute oft die schlechtesten Künstler.

Sie spielen, anders als ursprünglich geplant, nicht das Violinkonzert von Arnold Schönberg, sondern das von Igor Strawinsky.

Es ging zeitlich nicht. Ich hatte nirgendwo drei Wochen ohne Auftritt, und mit einem Stück, das man noch nie gespielt hat, muss man sich mindestens so lange einschließen. Deshalb haben wir das Programm geändert. Für mich war das Strawinsky-Konzert die Alternative. Ich habe es als 20-Jähriger sehr oft gespielt. Ich könnte es nicht jeden Tag spielen, aber es ist eines der ganz großen Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts, auch wenn es nicht die Ausmaße des Schönberg-Konzerts hat. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit dem Komponisten György Ligeti, der mir gestand, dass das Strawinsky-Konzert sein Lieblingskonzert des 20. Jahrhunderts ist, weil es hochintelligent gemacht sei. Das stimmt. Es ist phantastisch geschrieben. Er lässt nichts aus, hat dem Konzert seinen eigenen Stil eingeprägt und ein paar Neuerungen eingebaut. Einer dieser neuen Klänge ist jeweils der Beginn jeden Satzes: Das ist immer der gleiche, für den Geiger unmachbar scheinende Akkord. Strawinsky nannte diesen Beginn jeweils einen Pass, einen Einstieg in den jeweiligen Satz. Es ist ein typisches Werk aus dieser Zeit. Als Geiger kann man dankbar sein, dass wir von ihm so ein gewichtiges Werk haben. Es hat wunderbare lyrische Momente, es hat natürlich die typischen Strawinsky-Rhythmen, bis zum Schluss hin, wo es immer komplizierter wird mit den Taktwechseln. Es ist sehr reizvoll, gerade auch zusammen mit der Schostakowitsch-Symphonie. Ich hoffe, dass das Publikum das zu schätzen weiß.

Gibt es eine Einspielung?

Ja, ich habe das Strawinsky-Konzert 1990 mit dem Alban-Berg-Konzert bei der EMI eingespielt. Das war meine erste Platte mit klassischer Moderne. Ich habe das Stück dann sehr lange liegen lassen, weil ich mich dann doch mehr Berg, Bartok und Britten gewidmet habe. Es ist als Geigenkonzert ein bisschen kurz geraten, gerade mal gut zwanzig Minuten. Man müsste eigentlich was dazukoppeln, aber das ist sehr schwer und kompliziert.

Wie sieht Ihre noch nicht ganz beendete Bamberg-Residenz im Rückblick aus?

Als ich die Anfrage bekam, war mir klar, dass diese Saison etwas ganz Besonderes für mich werden würde. Weil ich die Möglichkeit habe, wieder so viele Konzerte mit dem Orchester zu spielen, mit dem ich so eng verbunden bin wie mit keinem anderen sonst und mich quasi fühle wie in einer Familie. Vom ersten Konzert an war diese Residency beglückend, selbst bei den kammermusikalischen Auftritten. Auch da war das Publikum hervorragend. Über das Publikum kann die Stadt, die ganze Region sehr stolz sein. Das gibt's nirgendwo auf der Welt.

New York und Bamberg: Die beiden Städte können kaum unterschiedlicher sein...

New York kenne ich auch schon sehr lange. Wenn man da zuerst hinkommt, als Debütant, erschlägt einen natürlich alles. Man muss immer aufpassen, dass man weiß, wo hab ich mein ruhiges Fleckchen. Nur ja nicht mit in den Sog ziehen lassen, und wenn es noch so interessant und spannend ist und man eigentlich rund um die Uhr nur rumlaufen könnte. Ich habe jetzt bei der Avery Fisher Hall um die Ecke ein wunderbares Apartmenthaus gefunden, wo ich Tag und Nacht üben kann und nichts von der wilden wüsten Stadt sehe, wenn ich das nicht will. Bis ich da gelandet bin, hab ich auch fürchterliche Sachen erlebt, in Hotels, die zu laut sind oder wo man nicht üben kann, ohne andere zu stören. Und das ist in Bamberg überhaupt kein Problem. Man geht nur über den Fluss in das wunderbare Hotel, spielt sich hier ein oder drüben - und es ist nie Stress.

In Bamberg sind Sie auch schon mit Ihrem Sohn Serge Zimmermann aufgetreten. Was ist das für ein Gefühl, wenn die eigenen Kinder in die künstlerischen Fußstapfen treten?

Es ist vor allem eine riesen Verantwortung. Je älter er wird, desto schwieriger wird es für alle Beteiligten. Er hat sicher nicht so einen unbedarften, einfachen, unbeschwerten Weg, wie ich ihn hatte. Meine Eltern haben mich sehr unterstützt, hatten immer sehr viel Zeit für mich - das hab ich für ihn nicht in dem Maße. Durch mich und meine Beziehungen bekommt er zwar das eine oder andere Engagement. Aber das wiegt bestimmt nicht den Nachteil auf, dass ich sein Vater bin und im Grunde genau das Gleiche mache, denn er wird immer daran gemessen! Selbst wenn er ganz toll spielt, war's ja eigentlich klar, denn das hat er dann von mir. Aber er hat sich freigestrampelt, ist weg von Köln und lebt jetzt in München. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis und spielen immer mal wieder zusammen. Es ist schon ein schönes Gefühl, wenn man auf dem Podium steht und gemeinsam spielt. Vieles, was er beim Musizieren macht, passiert ja unbewusst, und ich sehe mich dann wie in einem Spiegel. Natürlich, das sind die gleichen Gene, und ich habe ihm ja über Jahre Unterricht gegeben. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich meine Lehrer beobachtet und es dann nachgemacht habe. Ich will nicht sagen, dass man sie kopiert, es ist ein ganz natürlicher Vorgang.

Hören Sie sich selber, wenn Sie Ihren Sohn hören?

Ja, natürlich. Und ich bin froh, dass mein zweiter Sohn Arthur, der erst neun ist, als einziger in der Familie das Klavier gewählt hat. Da ist uns allen ein Stein vom Herzen gefallen. Noch 'nen Geiger, das hätten wir nicht überlebt!

Dann sind Sie eine richtige Musikerfamilie?

Ja, meine Frau ist auch Geigerin. Ich habe sie über die Musik kennen gelernt, bei einem Konzert in Köln 1985. Wir sind also drei Geiger und ein halber Pianist. Nicht zu vergessen die älteren Generationen. Mein Vater war vierzig Jahre in Duisburg Cellist bei den heutigen Symphonikern, die auch zuständig sind für die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf - wo sie jetzt so fürchterlich mit den Finanzen rotieren. Ich hoffe, dass das noch mal wieder gut geht. Mein Großvater war auch schon in dem Orchester. Er stammte allerdings aus Sachsen und kam erst nach dem 1. Weltkrieg rüber. Musikerinnen gab es auch mütterlicherseits.

Sind Sie mit Tabea Zimmermann verwandt, die die nächste Residenzkünstlerin in Bamberg sein wird?

Nicht verwandt und nicht verschwägert. Aber wir haben schon viel miteinander gemacht, sind auch sehr gut befreundet.

Haben Sie bestimmte Rituale, wenn Sie nach Bamberg kommen?

Ich gehe viel spazieren. Und seit letztem Jahr bin ich viel mit dem Rad unterwegs, durch den Hain und durch die Gegend, und genieße das sehr. Die Stadt ist wunderschön, da geht einem jedes Mal das Herz auf. Mein Debüt mit den Bambergern hatte ich ja 1980 bei einer ZDF-Produktion in Bad Kissingen, aber ich war schon viel früher mal da, mit zehn Jahren. Valery Gradow, mein erster Professor, mein erster wichtiger Lehrer, wohnte damals noch in Bamberg und hat, wie ich meine, sogar ein paar Monate im Orchester gespielt. Mein Vater war 1976 als Cellist beim Jahrhundert-"Ring" im Festspielorchester, und wir sind von Bayreuth aus nach Bamberg gefahren. Es gibt kaum eine andere Stadt in Deutschland, die noch so diese alte Zeit ausstrahlt. Ich bin in Duisburg gebürtig und lebe schon sehr lange in Köln, wo nach dem Krieg wirklich kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Gerade als junger Mensch ist man ungeheuer fasziniert, wenn man hier durch die Gassen geht, oder am Dom, egal in welche Richtung. Es ist, als ob die Zeit stehen geblieben wäre.

Haben Sie damals auch eine Festspielaufführung erlebt?

Ja, den "Tristan" unter Carlos Kleiber, auf einem Treppenplatz. Das werde ich nie vergessen. Es war mit das Größte der letzten dreißig vierzig Jahre in Bayreuth.

In der kommenden Saison treten Sie nicht in Bamberg auf. Wann kommen Sie wieder?

Da ist einiges geplant. Natürlich komme ich wieder, denn ich muss irgendwann mein 100. Konzert schaffen. Über siebzig müsste ich schon haben. Wenn ich einigermaßen auf meine Figur und meine Gesundheit achte, werde ich das schon schaffen...

Schon als Kind wollten Sie ein "Weldgeiger" werden. Das haben Sie längst erreicht. Welche Ziele haben Sie jetzt, mit Ihren 47 Jahren?

Die große Schwierigkeit ist doch, diesen Level zu halten und weiter neugierig und frisch an die Sachen zu gehen. Es ist sehr wichtig, dass man alle seine Stücke wohl dosiert, ruhig mal liegen lässt, wieder hervorholt und dann immer noch was draufzulegen hat. Das ist die Herausforderung. Es gibt natürlich ein paar Projekte, die ich noch nicht gemacht habe und machen müsste, solange ich noch halbwegs gerade stehen kann: die Bach-Solosonaten zum Beispiel, und die Beethoven-Violin-Sonaten, für die ich seit Jahrzehnten einen Pianisten suche. Die Brahms-Sonaten sollen demnächst kommen, das Bartók- und das Schönberg-Konzert habe ich noch nicht eingespielt. Mit meinem Streich-Trio könnte ich vielleicht auch neue Wege gehen: Komponisten fragen, etwas für uns zu schreiben und zu kombinieren mit den großen Klassikern. Und Solo-Konzerte in Auftrag geben. Und natürlich freue ich mich darauf, die großen Stücke mit jungen Dirigenten wieder zu spielen. Der Dirigentennachwuchs heute ist ganz erstaunlich. Allein wenn ich an die Musikalität von Robin Ticciati denke! Bei manchen ist das einfach angeboren.

Was ist bei Ihnen angeboren?

Ich weiß nicht. Ich spreche sehr ungern über mich selbst. Andràs Schiff hat mal gesagt, ich wär' ein Naturbursche. Bis vor zehn, fünfzehn Jahren hatte ich - wie soll ich sagen? - eine ziemlich einfache Sichtweise, die Stücke zu lernen und mit der Musik umzugehen. Der Fehler, den man heutzutage mit jungen begabten Menschen macht, ist doch, dass man sie schon bis zu ihrem 25. Geburtstag zu perfekten Künstlern formen will. Das geht nicht. Letztendlich, auf lange Sicht braucht es dreißig, vierzig, fünfzig Jahre. Die jungen Leute bekommen heute soviel Druck, sollen alles so schnell machen, dass sie mit Mitte dreißig die Nase voll haben. Das ist die große Gefahr. Neulich habe ich, weil sie bei einem Freund auf der Toilette lag, wieder in der Rubinstein-Biographie geblättert, wo er schreibt, dass er erst mit 45 ernsthaft begonnen hätte zu üben und sich die Stücke richtig anzusehen. Vorher hat er auch schon großartig gespielt, aber er ist irgendwie unkomplizierter damit umgegangen, auch dem Alter entsprechend. Es konzentriert sich doch, je älter man wird, immer mehr auf das Wesentliche. Es gibt aber auch Gegenbeispiele. Jascha Heifetz hat mit sechzehn schon genauso gespielt wie mit dreißig oder fünfzig. Das war ihm angeboren. Es ist einem auch angeboren, Maß zu halten. Es gibt die bedeutendsten Begabungen, die einfach nicht einschätzen können, wo ihre Grenzen sind. Jeder hat seine Grenzen.

Und Ihre Grenzen?

Ich bin schon immer ein vorsichtiger Mensch gewesen. Ich habe mein Repertoire immer wohl dosiert angegeben. Und vor allem habe ich mir, als meine Karriere begann, sehr genau meine Manager ausgesucht. Den großen Agenturen von heute, die so viele Künstler haben, ist das doch vollkommen egal: Man muss nur jede Woche spielen, und keiner achtet darauf, ob es jede Woche ein anderes Repertoire ist. So etwas würde ich nie mitmachen! Ich habe einiges platzen lassen, auch auf die Gefahr hin, dass ich dann eben nicht mit dem und dem Dirigenten verkuppelt werde. Das war es mir einfach nicht wert. Früher oder später kommt es sowieso - oder auch nicht. Die jungen Leute tun mir manchmal leid, gerade die, die wissen, dass man Maß halten müsste. Aber sie werden da reingeschmissen, und wenn man nicht mitmacht, findet sich jemand anders. Aber das sind Erfahrungen, die jeder für sich selber machen muss. Ich muss selbst einschätzen können, wie viel Tage ich brauche, um zum Beispiel das Konzert von Max Bruch wiederaufzunehmen und wieder so zu spielen, dass ich mich vor die sechzig oder achtzig Orchestermusiker hinstellen kann, ohne Panik zu bekommen. Es ist doch immer wieder ein Drahtseilakt! Man kann noch so viel üben: In dem Moment, wo man vor dem Orchester steht, ist das wieder eine ganz andere Sache.

Haben Sie da noch Lampenfieber?

Oh ja, zum Teil ganz schlimm. Gerade in Amerika bin ich komischerweise immer sehr nervös gewesen. Aber es ist total verflogen, weil das Orchester menschlich so warm war. Das war eine tolle Erfahrung. Solange man auf dem Podium die Kontrolle behält, ist es aber egal. Dass man sich am Nachmittag ein bisschen ausruht und schläft, das funktioniert eben nicht, wenn man dauernd sein Herz klopfen hört. Aber das ist normal, das gehört dazu.

Konzerte und Karten

Für das Symphoniker-Konzert am Samstag, 12. Mai um 20 Uhr, in der Konzerthalle Bamberg gibt es noch Restkarten; die Wiederholung am Sonntag, 13. Mai um 17 Uhr, ist ausverkauft. Auf dem Programm stehen Igor Strawinskys Konzert für Violine und Orchester D-Dur mit Frank Peter Zimmermann als Solist und Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43. Es spielen die Bamberger Symphoniker unter ihrem Chefdirigenten Jonathan Nott.









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