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Unwetter

Unwetter in Franken - Blitzeinschläge und Zeltplatzräumungen

Schwere Gewitter ziehen über große Teile Frankens - die Feuerwehr musste wiederholt ausrücken. In Viereth-Trunstadt schlug ein Blitz in ein Bürogebäude.
Ein Bürogebäude in Viereth-Trunstadt im Landkreis Bamberg hat nach einem Dachstuhlbrand Feuer gefangen. Foto: NEWS5 / Merzbach
 
von DPA
Unwetter in Franken haben in der Nacht auf Freitag zu Rettungseinsätzen geführt. Den wohl spektakulärsten hatten die Feuerwehren im Landkreis Miltenberg in Unterfranken. Sie mussten mitten in der Nacht wegen des starken Regens und Sturms etwa 130 zeltende Kinder und ihre 60 Betreuer in Sicherheit bringen.

Im oberfränkischen Viereth-Trunstadt (Landkreis Bamberg)schlug ein Blitz in den Dachstuhl eines Bürogebäudes in der Industriestraße ein und steckte Büroräume in Brand. Die freiwilligen Feuerwehren Trunstadt, Viereth und Hallstadt waren vor Ort und konnten den Brand löschen, wie die Polizei Bamberg-Land mitteilte. Der Sachschaden beträgt etwa 60.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Vermutlich ebenfalls durch einen Blitzeinschlag kam es bereits am Donnerstagabend zu einen kurzzeitigen Schmorbrand im Dachstuhl eines Einfamilienhauses im unterfränkischen Sennfeld (Landkreis Schweinfurt). Die Schadenshöhe wird hier auf wenige zehntausend Euro geschätzt. Auch hier wurde niemand verletzt und der Brand konnte schnell gelöscht werden.

Am Freitagmorgen musste die Feuerwehr erneut im Landkreis Schweinfurt ausrücken: In Schleerieht bei Werneck brach - vermutlich ebenfalls wegen eines Blitzeinschlags - ein Feuer in einem Wohnhaus aus. Zwei Menschen wurden verletzt.

Auch in Aura an der Saale (Kreis Bad Kissingen) war ein Blitz in ein Wohnhaus eingeschlagen. Der Blitz habe vermutlich einen Stromkasten getroffen, dadurch seien diverse technische Geräte im Haus zerstört worden. Größere Schäden oder sogar ein Brand sind glücklicherweise nicht entstanden.

Im unterfränkischen Landkreis Miltenberg hingegen musste die Polizei wegen starken Regens zwei Zeltplätze räumen, wie ein Sprecher am Morgen mitteilte. Betroffen waren ein Zeltplatz in Mönchberg mit rund 40 Kindern sowie einer in Faulbach mit 90 Kindern. Die Plätze wurden von der Feuerwehr komplett geräumt. "Für die Kinder in Mönchberg wurde ein Bus bestellt, der sie alle zurück nach Hause gefahren hat", sagte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle Aschaffenburg. Zu dem Zeitpunkt hatte der Sturm der Feuerwehr zufolge bereits die meisten Zelte umgeweht und zerstört. Umstehende Fahrzeuge waren zudem von umfliegenden Gegenständen getroffen und beschädigt worden. Dennoch wurde niemand verletzt. Die Kinder aus dem hessischen Nachbarlandkreis Offenbach sollen zwischen fünf und 18 Jahre alt gewesen sein.

Die 90 Kinder des zweiten Zeltplatzes wurden noch vor Beginn des Unwetters in einer Turnhalle untergebracht. "Die Jugendgruppe aus dem Raum Mainz hat dort übernachtet und hat am Morgen das Zeltlager fortgesetzt", so ein Sprecher der Feuerwehr. Die Kinder und Jugendlichen waren zwischen sechs und 20 Jahre alt.

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