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Gewalttat

Überfall auf eigenen Chef in Redwitz: Wollten Täter Assad-Gegner finanzieren?

Nach dem brutalen Raubüberfall in Redwitz übernimmt die Staatsanwaltschaft Bamberg die Ermittlungen. Es besteht Anfangsverdacht der Terrorismusfinanzierung.
Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa
 
Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat die Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen des Raubüberfalls, der am Montag in Redwitz an der Rodach im Landkreis Lichtenfels, begangen wurde, übernommen. Es besteht der Verdacht, dass die Tatbeute zur Finanzierung von Kampfhandlungen gegen die Assad-Truppen in Syrien verwendet werden sollte, heißt es in einer Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bamberg.

Die Staatsanwaltschaft Coburg und das Polizeipräsidium Oberfranken hatte am Mittwoch in einer Presseerklärung mitgeteilt, dass gegen zwei Asylbewerber wegen schweren Raubes ermittelt werde.


Mit Reizgas Firmenchef in Redwitz überfallen

Den 22- und 23-jährigen Männern aus Syrien wird zur Last gelegt, am Montagabend in Redwitz an der Rodach den Inhaber eines Fliesenlegerbetriebs in seiner Wohnung auf dem Firmengelände unter Einsatz von Reizgas überfallen, gefesselt und aus einem Tresor mehrere tausend Euro entwendet zu haben.
Die beiden Beschuldigten wurden am Dienstagmorgen durch Polizeibeamte festgenommen. Gegen eine 52-jährige deutsche Staatsangehörige, die einen der Syrer zum Zeitpunkt der Festnahme in ihrem Auto mitnahm, wird wegen des Verdachts der Beihilfe zum Raub ermittelt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg wurde gegen die beiden jungen Männer am Mittwoch Haftbefehl erlassen. Sie befinden sich nun in Untersuchungshaft.


Eigener Mitarbeiter überfällt Chef - Beute zur Terrorismusfinanzierung?

Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass der 23-jährige Beschuldigte, ein Mitarbeiter des Fliesenlegerbetriebs, seinen Anteil an der Tatbeute zur Finanzierung von Kampfhandlungen in Syrien einsetzen wollte.

Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Bamberg, die für die Verfolgung von Staatsschutzdelikten zuständig ist, am Donnerstag die Ermittlungen übernommen, da neben dem Vorwurf des schweren Raubes nun auch der Anfangsverdacht der Terrorismusfinanzierung besteht, heißt es abschließend in der Presseerklärung.

zum Thema "Raubüberfall Redwitz"

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