Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Saisonbeginn

Spatenstich zur Spargelsaison in Franken 2017

Am Mittwoch wurde in Unterfranken die Spargelsaison offiziell durch die fränkische Spargelkönigin und den Landwirtschaftsminister eröffnet.
Die fränkische Spargelkönigin Anna Hennicke sticht in Kolitzheim bei der symbolischen Eröffnung der fränkischen Spargelsaison, einen Spargel. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
 
von DPA
Die Spargelsaison 2017 beginnt schon sehr früh. Zwar gibt es in vielen Regionen Bayerns bereits seit einigen Tagen frischen Spargel, der offizielle Start in die Saison aber ist am Mittwoch im unterfränkischen Kolitzheim. Dann wird der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) gemeinsam mit der fränkischen Spargelkönigin Anna Hennicke auf einem Feld das frische Stangengemüse ernten.
Die Bauern des Freistaats konnten heuer vereinzelt schon sehr früh das "weiße Gold" aus der warmen Erde holen. Grund dafür sind dem Verband der fränkischen Spargelerzeuger zufolge nicht etwa beheizte Felder, sondern tatsächlich die warmen Temperaturen der vergangenen Tage. Aufgrund des nassen Sommers, des trockenen Herbstes und des frostigen Winters erwartet der Verband zudem eine sehr gute Spargelqualität.

Fränkischer Spargelsalat - das Rezept zum Selber machen

Kein Video zu sehen? Dann klicken Sie hier!

Dank der Besinnung der Verbraucher auf regionale Produkte bauen bayerische Landwirte immer mehr Spargel im Freistaat an. Erstmals ernten die Bauern heuer auf einer Fläche von mehr als 3000 Hektar. Im Jahr 2000 waren es nur knapp 1200 Hektar.


Was kostet Spargel?

Zu Beginn der Spargelzeit kostet das Kilogramm der Handelsklasse II an die zehn Euro. Je nachdem, wie die Witterungsverhältnisse in der Spargelsaison sind oder welche Handelsklasse der Kunde wählt, können die Preise täglich schwanken. Der Bayerische Bauernverband (BBV) informiert wöchentlich online und telefonisch über seinen Marktdienst, was das Gemüse beim Direkteinkauf vom Spargelhof kostet.

Einen wahrlich stolzen Preis bringt die Handelsklasse "Ia Extra" auf die Waage - schöner geht's zwar nicht, dafür aber günstiger. Denn immerhin rechnet man bei einem klassischen Spargelessen pro Person ein Pfund geschältes Stangengemüse. Und, ob Spargel schmeckt, hat nicht unbedingt etwas mit dem Preis zu tun.



Woran erkennt man frischen Spargel?

Jede Spargelstange wird im Spargelanbau in Handarbeit gestochen. Das sollte am Abend vor dem nächsten Verkaufstag passieren, sagt Elfriede Walter. Da Spargel zu gut 90 Prozent aus Wasser besteht, ist schnell erkennbar, wie frisch die Spargel-Stangen wirklich sind.

"Frischer Spargel quietscht", sagt die Expertin, außerdem sollten weder die Spargel-Enden und erst recht nicht die Schalen bräunlich verfärbt oder ausgetrocknet sein.



Wie kann man Spargel lagern?

Wer frischen Spargel kauft, kann ihn - gekühlt und in ein feuchtes Geschirrtuch eingewickelt - ohne Bedenken ein paar Tage daheim aufbewahren. Das Wichtigste dabei ist: Der Spargel darf noch nicht geschält sein, denn schon nach einigen Stunden bilden sich neue Fäden, die beim Verzehr keine Freude machen.


Wie schält man Spargel?


1. Zunächst spült man Sand und Erde unter fließendem Wasser vom Spargel ab. Dann kann der Spargel geschält werden.

2. Wichtig ist, den Spargel immer von oben nach unten zu schälen, also von der Spargelspitze weg. Diese selbst wird ausgelassen. Beim Schälen des Spargels muss man darauf achten, keine Stelle auszulassen.

3. Das Spargelende wird anschließend abgeschnitten - hier genügen bei frischem, jungem Spargel ein bis zwei Zentimeter, bei älterem Spargel müssen etwa vier Zentimeter ab. Dabei sieht man auch, wie ordentlich man geschält hat: Lässt sich das Spargelende nur schwer abtrennen, muss noch nachgeschält werden. Grüner Spargel muss nicht so ausführlich geschält werden wie weißer - hier genügt es, die untere Hälfte zu schälen.
Kein Video zu sehen? Klicken Sie bitte hier!


Ist Spargel gesund?

Das Frühjahrsgemüse habe einen hohen Gesundheitswert. Sogar Krankenkassen raten zum Verzehr: Eine Portion decke einen großen Teil des täglichen Bedarfs an den lebensnotwendigen Vitaminen B1 und B2, C, E sowie Folsäure ab. Der höchste Vitamin-Anteil steckt in den Spitzen. Spargel ist auch reich an wichtigen Mineralstoffen. Dazu zählen unter anderem Kalium, Eisen, Magnesium oder Zink - das stärkt zum Beispiel das Immunsystem. Das Frühlingsgemüse sorge außerdem für ein gutes Sättigungsgefühl.

Spargel enthält wenig Fett und kaum Kohlenhydrate. In einer 500-Gramm-Portion stecken gerade mal 90 Kilokalorien. Wer die Nährstoffe des Gemüses - egal ob dick, dünn oder krumm - erhalten möchte, sollte Spargel nicht kochen, sondern dünsten.

zum Thema "Rezepte aus Franken"

Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.