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Vorwürfe

Sexualstraftat? Justiz ermittelt gegen Chefarzt in Bamberg

Die Staatsanwaltschaft hat jetzt gegen einen Chefarzt des Bamberger Klinikums ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Das Bamberger Klinikum Symbolfoto
 
von PETER GROSCURTH
Das bestätigte Oberstaatsanwalt Otto Heyder gegenüber infranken.de. Heyder erklärte: "Es besteht ein Anfangsverdacht gegen den Mann und die Justiz ermittelt wegen diverser Medienberichte." Es handle sich um ein Verfahren wegen des Verdachts einer Sexualstraftat. Weitere Einzelheiten nannte Heyder nicht, da sich die Ermittlungen noch im Anfangsstadium befänden.

Die Sozialstiftung Bamberg, Träger der Klinik, hatte den leitenden Mediziner freigestellt und ihm ein Hausverbot erteilt. Grund ist nach Angaben ein "arbeitsrechtliches Fehlverhalten", das nichts mit Patienten zu tun habe. Das Fehlverhalten habe der Mediziner gegenüber weiblichen Betroffenen gezeigt. Genaueres gab der Klinikträger vorerst nicht bekannt. Der freigestellte Chefarzt hatte seine Kündigung am 31. Dezember eingereicht, zum 31. Januar endet das Arbeitsverhältnis laut Sozialstiftung einvernehmlich.

Die Familie des Mediziners hatte gegenüber infranken.de von einer "privaten Beziehungsgeschichte" gesprochen. Der Chefarzt habe sich aktuell zurückgezogen. Der Bruder des Arztes sagte: "Die Familie ist geschockt, wie eine private Beziehungsgeschichte in dieser Weise an die Öffentlichkeit getragen wird."

In Bamberg hatte es bereits einen Skandal um einen ehemaligen Chefarzt gegeben. Im Oktober war dieser wegen schwerer Vergewaltigung und weiterer Vergehen zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Bamberg sah es als erwiesen an, dass der Mediziner zwölf Frauen - darunter Patientinnen - betäubt und damit willenlos gemacht hatte. Seine Verteidiger legten allerdings Revision ein, der Mann hatte die Vorwürfe stets bestritten.

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