Schlüsselau
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Schlüsselau hat zwei "Neubürger"

Auf dem historischen Konventbau neben der Wallfahrtskirche nistet zum ersten Mal ein Storchenpaar.
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Adebars bauen seit Wochen eifrig an ihrem Nest auf dem Konventbau. Foto: Evi Seeger
Adebars bauen seit Wochen eifrig an ihrem Nest auf dem Konventbau. Foto: Evi Seeger
Das historische Konventgebäude in Schlüsselau hat neue Bewohner: Ein Storchenpaar hat sich auf dem Dach des Anfang des 17. Jahrhunderts durch Fürstbischof Johann Philipp von Gebsattel errichteten Baus einen Schlot ausgesucht.

Bereits seit einigen Wochen bauen Adebars nun schon eifrig an einem Nest für die künftige Familie. Aus dieser Höhe haben sie sicher eine hervorragende Sicht über den Talgrund der Reichen Ebrach und damit auch auf ein üppiges Nahrungsangebot.

Die Nachfrage beim Geistlichen der Wallfahrtskirche, Pater Wolfram Schüßler, hat ergeben, dass es wohl die ersten Störche sind, die sich in Schlüsselau niedergelassen haben. Auch Bürgermeister Jakobus Kötzner hatte keine Kenntnis davon, dass es in diesem Frensdorfer Ortsteil je Störche gab.

Über ihre neuen "Nachbarn" freut sich ganz besonders Anwohnerin Karin Lubig. Nicht nur sie vertritt die Meinung, dass es sich bei dem Paar um die Störche handelt, die nach dem Abbruch der alten Wingersdorfer Brauerei ein neues Zuhause suchten. Anfangs habe sie immer drei kreisende Störche über dem Klosterareal gezählt, sagt sie. Einer habe sich dann wohl aus dem Staub gemacht. Nun hofft die Tierfreundin, dass die Störche auch dauerhaft bleiben.

Der Kamin des einstigen Klostergebäudes dürfte das ideale Wohnzimmer für die Storchenfamilie sein. Probleme mit der Heizung gibt es wegen der neuen Mitbewohner nicht: Der Kamin werde nicht benutzt, da das Gebäude über eine Elektroheizung verfüge, sagte Pater Schüßler.
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