Prominente Teilnehmer am Weltkulturerbelauf

Unter den Sportlern, die am Sonntag durch Bambergs gerannt sind, waren auch einige prominente Persönlichkeiten. Auch OB Starke ließ sich nicht lumpen.
OB Andreas Starke. Fotos: Rieger
Bamberg - Weltkulturerbelauf (Teil 3)
 
von HARALD RIEGER

An die Halbmarathonstrecke hat sich Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) zwar nicht gewagt. Die 4,4 Kilometer des "Wieland-Lauf" hat Starke allerdings in Angriff genommen. "Der letzte Kilometer des Laufs war ein fantastisches Erlebnis. Ich wurde förmlich von Euphorie und der Begeisterung der Zuschauer ins Ziel getragen", sagte ein glücklicher Starke, nachdem er den Lauf hinter sich gebracht hatte. Dabei es ihm sogar gelungen, die eine oder andere Konzentrationsschwäche zu überspielen. "Der härteste Teil des Laufs war für mich der Wechsel von der geraden Strecke in die Schrottenberggasse", sagte Starke. Beim Lauf selbst hatte bis auf den bedauerlichen Todesfall einfach alles gestimmt: "Eine hervorragende Organisation, bestens gelaunte Zuschauer, engagierte Läufer von Jung bis Alt und das schöne Wetter bildete das I-Tüpfelchen des sechsten Bamberger Weltkulturerbelaufs."

Xaver Frauenknecht, Vorsitzender der Sozialstiftung Bamberg, freute sich riesig darüber, dass er einmal mehr den 10,9 Kilometer langen Brose-Lauf in weniger als 60 Minuten geschafft hatte: "Sicherlich war es bis zum Ziel eine richtige Plagerei, denn in den engen Gassen wurde es am Ende doch recht warm. Aber die tolle Stimmung und die fairen Läufer haben einen irgendwie immer weiter angetrieben." Eigens trainiert hatte Frauenknecht für den Lauf nicht. Denn er treibt generell drei Mal die Woche Sport.

Helmut Müller, CSU-Stadtrat und Initiator des Laufs, hat heuer nach einer vierjährigen Pause erstmals wieder am Brose-Lauf teilgenommen. "Damals war ich noch mit 50 Minuten bester in meiner Altersklasse. Dennoch bin ich auch heuer mit meinem Ergebnis sehr zufrieden." Müller lief mit seinen 69 Jahren die fast 11 Kilometer immerhin in unter einer Stunde. "Die ganze Sache hat mir wieder Ehrgeiz gegeben. Ich werde jetzt wieder öfters trainieren und in zwei Jahren, wenn es dann nochmal einen Lauf geben wird, komme ich vielleicht noch mal in die Nähe meiner alten Zeit." Besonders am Lauf hat ihm allerdings gefallen, dass derart viele Menschen am Streckenrand ihn gekannt und an vielen Stellen mit "Müller-Rufen" angespornt hätten.

 

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