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Region  // Bamberg

Sandkerwa

Müller bedauert seine missverständliche Prekariats-Aussage zur Sandkerwa

Nun versucht der Bamberger CSU-Fraktionschef Helmut Müller (CSU) selbst, die Wogen um seine umstrittene Sandkerwa-Formulierung zu glätten.
Die Sandkirchweih sei in den jüngsten Jahren aus dem Ruder gelaufen, erklärt Helmut Müller. Er habe mit seinen offensichtlich zu überspitzten Worten auf die Auswüchse des Fests hinweisen wollen.  Foto: Ronald Rinklef
 
von MICHAEL WEHNER
Sandkerwa 2017 in Bamberg ist endgültig abgesagt

Selten haben wenige Worte eines Bamberger Politikers eine solche Welle der Empörung verursacht. Wegen der Behauptung, die Sandkerwa sei eine Belustigung für das Prekariat, muss der CSU-Fraktionsvorsitzenden unzählige Vorwürfe und heftige Kritik, teils auch aus dem eigenen Lager einstecken.

Um die Wogen zu glätten, gibt nach dem CSU-Kreisvorsitzenden Christian Lange nun auch Helmut Müller eine Stellungnahme ab. In ihr legt er dar, wie es zu den umstrittenen Formulierungen gekommen sei.

Müller bedauert, dass seine "offensichtlich zu überspitzte Wortwahl" zu einem "Missverständnis" geführt habe. Wie Müller sagt, habe er mit seinen "bewusst pointierten" Äußerungen zu den Auswüchsen der Sandkerwa auf die unerfreulichen Begleiterscheinungen der traditionellen Kirchweih hinweisen wollen.

"Ich habe dies in der Absicht getan, um gezielt auf unerfreuliche Nebeneffekte wie Kampftrinken, Pöbeleien, Wild-Urinieren aufmerksam zu machen. Diese negativen Begleiterscheinungen kritisieren viele Bamberger zu Recht. Meine Wortwahl war offensichtlich zu überspitzt.Wenn sich Besucher der Sandkerwa dadurch angegriffen fühlen,dann bedauere ich dies", teilt Müller mit.



Ergänzend unterstreicht Müller, dass die Sandkerwa aus seiner Sicht in den jüngsten Jahren "aus dem Ruder gelaufen" ist. Er wünsche sich eine Rückkehr zur traditionellen Distriktskirchweih früherer Art "wie die alten Bambergerinnen und Bamberger sie kennen".

Insofern eröffne die derzeitige Absage der diesjährigen Kirchweih die vielleicht einmalige Chance, das Fest wieder zu dem zu machen, was sich alle Bamberger wünschen, nämlich eine Kirchweih für Groß und Klein, für Jung und Alt und alle Bevölkerungsschichten.

zum Thema "Sandkerwa"

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