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Würdigung

Ministerin Huml zeichnet Peter Landendörfer aus

Aus den Händen der Gesundheitsministerin empfängt der Heiligenstadter Hausarzt die Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege.
Staatsministerin Melanie Huml zeichnet Peter Landendörfer aus. Foto: Staatsministerium
 
von CARMEN SCHWIND
Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat in Nürnberg die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege an Peter Landendörfer aus Heiligenstadt verliehen. Der Hausarzt wurde für seine Verdienste auf dem Fachgebiet der Altersmedizin ausgezeichnet.
Die Ministerin betonte aus diesem Anlass: "Ehrenamtliche Tätige sind das freundliche Gesicht einer menschlichen Gesellschaft. Sie geben mehr, als sie nehmen. Die heutige Auszeichnung ist ein Dankeschön für ihr Engagement."


Spezielle Bedürfnisse

Peter Landendörfer hat besondere Verdienste auf dem Fachgebiet der Altersmedizin erworben. Die Ministerin unterstrich: "In einer älter werdenden Gesellschaft bedarf es einer speziell auf die besonderen Bedürfnisse der älteren Menschen zugeschnittenen Medizin. Dem wird die Geriatrie gerecht. Mit viel Engagement und Fachwissen vermittelt Dr. Landendörfer den Studenten Grundwissen im Bereich der hausärztlichen Geriatrie."

Auch die hausärztliche Versorgung liegt Landendörfer am Herzen: Er ist Gründer und Vorsitzender des Vereins "Förderung der Hausarztmedizin in Bayern". Huml sagte weiter: "Ich freue mich außerordentlich, dass er mit seinem Verein Studierende der Medizinischen Fakultäten Bayerns durch Stipendien und Spenden dabei unterstützt, praktische Ausbildungsabschnitte bei einem Landarzt abzuleisten." Vor der Verleihung stand Landendörfer dem FT Rede und Antwort.

Wie haben Sie von der Ehrung erfahren?
Durch einen Brief vom Ministerbüro. Da war ich sehr überrascht.

Womit beschäftigen Sie sich?
Mein größter Schwerpunkt ist die Gesundheit. Seit 40 Jahren bin ich Landarzt und praktiziere nach wie vor. Außerdem bin ich Lehrbeauftragter an der Technischen Universität in München mit dem wissenschaftlichen Schwerpunkt "Alte Menschen beim Hausarzt". Da versuche ich junge Mediziner für alte Menschen und ihre Probleme zu begeistern, denn da muss man eine andere Sehweise bei der Therapie und Diagnostik haben. Und ich lade Studenten nach Heiligenstadt und Bamberg zu Geriatrievorlesungen ein.

Machen Sie denn etwa noch mehr?
Dann bin ich als Aufsichtsrat beim Caritasverband tätig und war Gründungsvorsitzender beim Caritasverband vom Landkreis. In Heiligenstadt bin ich noch Seniorenbeauftragter. Und wir haben vor fünf Jahren einen Förderverein gegründet, der Studenten finanziell unterstützt, wenn sie sich am Land niederlassen.

Haben Sie da noch Zeit zum Schlafen?
Jeden Tag mindestens acht Stunden. Da achte ich drauf.

Haben Sie auch noch Zeit für die Familie?
Man muss halt gut organisiert sein. Aber meine Frau Maria unterstützt mich sehr.

Das Gespräch führte
Carmen Schwind.
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