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Asyl

Kommentar zur Aufnahmeeinrichtung in Bamberg: Geld statt Solidarität?

Bewohner der Aufnahmeeinrichtung in Bamberg werden für eine Serie von Delikten verantwortlich gemacht. Es droht mehr Ärger, meint Redakteur Michael Wehner.
Aufnahmeeinrichtung in Bamberg Foto: Nicolas Armer/dpa
 
von MICHAEL WEHNER
Bewohner der Aufnahmeeinrichtung werden für eine Serie von Delikten verantwortlich gemacht. Auf unserem Portal www.inFranken.de erreichte uns dazu eine Flut von Kommentaren. Viele fordern eine schnelle Abschiebung von Straftätern.


Hier der Kommentar zum Thema von Michael Wehner!

"Polizei und Staatsanwaltschaft zeigen den mutmaßlichen Straftätern aus der Aufnahmeeinrichtung die Grenzen auf. Drei Inhaftierungen gab es, auch die Regierung müht sich, weiteren Missbrauch des Asylrechts zu unterbinden. Es darf nicht der Eindruck entstehen, der deutsche Sicherheitsapparat sei hilflos. Dennoch wäre es naiv zu glauben, dass das Aufnahmezentrum nicht auch in Zukunft viel Ärger bereithalten würde. Die Stadt zahlt einen hohen Preis für die mit demnächst 3500 Plätzen viel zu groß dimensionierte Flüchtlingsunterkunft.

Aus der Bevölkerung gab es dazu nie Zustimmung. Am Stadtrat bleibt deshalb der Makel haften, dass er sich sein mehrheitliches Ja mit Geld abkaufen ließ, statt sich entschiedener für die Interessen der Bürger stark zu machen, etwa für mehr günstigen Wohnraum. Die Millionen für das digitale Gründerzentrum oder das "Medical Valley" werden den Verlust an Vertrauen kaum aufwiegen. Den Meisten in der Stadt ging es nicht um Wirtschaftsförderung, sondern um Solidarität."

zum Thema "Asyl in Franken"

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