Bamberg
Festakt

Erzbischof segnet Bamberger Neubau der Maria-Ward-Schulen

Der 15 Millionen Euro teure Neubau der Maria-Ward-Schulen in Bamberg erhielt durch Erzbischof Schick den kirchlichen Segen.
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Dem Festakt mit Erzbischof Ludwig Schick wohnten zahlreiche Gäste bei. Foto: Ronald Rinklef
Dem Festakt mit Erzbischof Ludwig Schick wohnten zahlreiche Gäste bei. Foto: Ronald Rinklef
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Nach dreijähriger Bauzeit wurde der Neubau der Maria-Ward-Schulen eingeweiht. Erzbischof Ludwig Schick segnete das Haus, für dessen Sanierung und Modernisierung das Erzbistum Bamberg als Träger 15 Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt hat.

Ingrid Käfferlein, Leiterin des Gymnasiums, zeigte sich beeindruckt vom Ergebnis. Mit dieser zukunftsweisenden Investition sei eine Vision Realität geworden. Die Rektorin der Realschule, Barbara Hauck, ergänzte, dass der Bau den Schülerinnen als Beispiel dafür dienen könne, "was sich Großes schaffen lässt, wenn viele Leute für eine gemeinsame Sache arbeiten".

"Erziehung, Bildung und Schule ist nicht alles, was der Kirche von Jesus Christus aufgetragen ist", sagte der Erzbischof bei der Segnung, aber sie wolle und müsse "exemplarisch und gezielt in Erziehung und Bildung in unserer Gesellschaft präsent sein". Wichtig sei eine ganzheitliche und gesamtmenschliche Erziehung und Bildung. Die Schöpfung, die Mitmenschen und Gott, religiöses und soziales Leben seien wichtig für das Gelingen des Lebens. "Alle diese Dimensionen" müssten in den kirchlichen Schulen zum Tragen kommen, gelehrt und gelernt werden.


Schöne Schulgebäude nicht Selbstzweck

Für die gesamtmenschliche Bildung seien auch schöne Schulgebäude wichtig. Schule dürfe nicht "zur sterilen Bildungsfabrik verkommen", sondern "müsse Ort des Lebens sein, wo das Leben mit seiner ganzen Vielfalt wahrnehmbar ist, gelehrt und gelernt wird, damit es sich in den jungen Menschen entfalten kann", so der Bamberger Oberhirte.

Der Architekt Bernhard Peck vom Münchener Büro Peck und Daam betonte bei der Schlüsselübergabe, dass Architektur die Grundlage für Wohlbefinden sei und die Sinne anregen solle. Dies sei mit dem Neubau an der Edelstraßegelungen. Peck hob die menschliche Atmosphäre während der Bauarbeiten und das unermüdliche Engagement des Diözesanarchitekten Karl-Heinz Rottmann hervor.

Die Feier wurde vom Unterstufenchor und einem Querflötenensemble der Maria-Ward-Schulen musikalisch umrahmt. Bei Führungen erhielten die Besucher Gelegenheit, sich selbst einen Eindruck vom Neubau zu machen, der mitten in der Innenstadt in einem historischen und dicht bebauten Gebiet entstanden ist.
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