Bamberg
Orientierung

Durchblick im Finanzdschungel

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung in Bamberg ist neuer Stützpunkt für Verbraucherbildung.
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Licht in den immer dichter werdenden Konsum-, Medien- und Finanzdschungel will das neue Angebot der KAB bringen. Foto: RiegerPress
Licht in den immer dichter werdenden Konsum-, Medien- und Finanzdschungel will das neue Angebot der KAB bringen. Foto: RiegerPress
Ohne Moos nichts los? Worauf muss ich bei Krediten und beim Einkaufen achten? Wie schütze ich meine Kinder vor den Gefahren des Internets? Auf diese und viele weitere Fragen will künftig die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Bamberg Antworten geben. Dazu wurde sie kürzlich eigens von der bayerischen Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf (CSU) als neuer Stützpunkt für die Verbraucherbildung ausgezeichnet.

"Der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben im Alltag ist eine umfassende Verbraucherbildung. Daher bauen wir gezielt in Bayern diese vor Ort aus", betonte die Ministerin. Aktuell sind in Bayern neben der KAB Bamberg neun weitere Stützpunkte für Verbraucherbildung aktiv.

Mit dem neuen Angebot will die KAB Bamberg, wie deren Geschäftsführer Ralph Korschinsky erläutert, ein Zeichen für mehr Verbraucherbildung in der Region setzen und den Bürgern damit eine Orientierung aufzeigen. Dazu bietet die Arbeitnehmer-Bewegung ab sofort verstärkt Kurse und Vorträge zu aktuellen Verbraucherthemen wie Internetkriminalität, Rechte von Käufern und Verkäufern sowie Versicherungen an. Die Kurse richten sich insbesondere auch an Senioren, junge Erwachsene sowie Menschen mit Migrationshintergrund.

Wichtig dabei ist, wie Korschinsky unterstreicht, dass alle Angebote und Referenten unabhängig von Anbietern und Produkten sind. Man wolle ganz neutral Licht in den immer dichter werdenden Konsum-, Medien- und Finanzdschungel bringen. Denn wer sich nicht mit Handyverträgen, mit Produktkennzeichnungen oder mit seinen Rechten und Pflichten bei Reklamationen oder Kündigungen auskenne, sei klar benachteiligt.

"Wir werden aber auch sehr eng mit den Verbraucherzentralen Bayern, Bamberg und Erlangen und dem Verbraucher-Service Bayern zusammenarbeiten. Zudem besteht eine Kooperation mit dem Migranten- und Integrationsbeirat der Stadt Bamberg", schildert der KAB-Geschäftsführer. Zudem stünden die künftigen Veranstaltungen allen Interessierten offen und es würden keine Teilnahmegebühren erhoben.

Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, 20. Oktober, um 18 Uhr im Jugendkulturtreff "Immerhin" in der Dr.-von-Schmitt-Straße 16 statt. Sie richtet sich an Eltern und beschäftigt sich mit der Internetsicherheit für Kinder. Senioren und junge Erwachsene hingegen werden am 26. Oktober, ebenfalls um 18 Uhr, im Bistumshaus St. Otto über Internetkriminalität und Datenklau aufgeklärt.
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