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Diese Gebiete in Bamberg werden geräumt

Im Bamberger Norden wird am Sonntag, 17. März eine Sperrzone errichtet, um zwei Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg zu entschärfen. Das Ausmaß gab OB Andreas Starke am Mittwoch in einer Pressekonferenz bekannt.
Am Sonntag werden zwei Fliegerbomben in Bamberg entschärft. Foto: Michael Gründel
 

An der Breitenau wurden zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Am Sonntag, 17. März, werden sie entschärft. Aus Sicherheitsgründen darf sich in einem Umkreis von 1000 Metern um die Fundstelle während der Entschärfung niemand aufhalten.

Von der Evakuierung sind etwa 3500 Menschen betroffen. Sie beginnt um neun Uhr und wird vermutlich bis in den späten Nachmittag dauern. Für die Betroffenen werden Aufenthaltsmöglichkeiten in den Sporthallen des Eichendorff-Gymnasiums, der Staatlichen Berufsschule I und der Luitpoltschule eingerichtet.


Das Sperrgebiet

Im Norden: Kramersfeld, Hirschknock, das Gebiet zwischen dem Borsteig-Wäldchen und dem Autobahnabschnitt der A70 zwischen Anschlussstelle 16 und Autobahnkreuz Bamberg, die Autobahnanschlussstelle 16 einschließlich der Zufahrt zur Michelinstraße;

Im Westen: das Industriegebiet Am Börstig, die Kronacher Straße in Richtung Berliner Ring ab Hausnummer 91, die Gundelsheimer Straße in Richtung Berliner Ring ab der Hausnummer 80, die Josef-Kindshoven-Straße in Richtung Berliner Ring ab und einschließlich der Hausnummer 4 (internationales Studentenwohnheim), die Villachstraße als westliche Außengrenze bis zur Memmelsdorfer Straße;

Die südliche Außengrenze bilden die Memmelsdorfer Straße bis zur Ecke Villachstraße, die Kantstraße bis einschließlich Hausnummer 15/17/19, der Fußweg durch die unbebauten Flächen zwischen und parallel zu Breslau- und Wassermannstraße, der Gänsewiesenweg und die Kammstraße, die Ferdinand-Tietz-Straße bis zur Ecke Kammstraße, die Seehofstraße bis Ecke Hauptsmoorstraße, die Greiffenbergstraße, von der Hauptsmoorstraße kommend, bis einschließlich Hausnummer 9-9c, das Ende der Hans-Morper-Straße, die Anton-Schuster-Straße bis zu ihrer Abzweigung, die Memmelsdorfer Straße zwischen Anton-Schusterstraße und A73 Autobahnanschlussstelle 22

Das Sperrgebiet umfasst im Osten den Autobahnabschnitt der A73 von der Anschlussstelle 22 bis zum Autobahnkreuz Bamberg

Ab Donnerstag wird außerdem das Bürgertelefon der Stadt Bamberg aktiviert. Die Nummer lautet 87-2525.





Stadtbusse umfahren Evakuierungsgebiet

Von den Evakuierungsmaßnahmen rund um den Flugplatz Breitenau am kommenden Sonntag, 17. März, ist auch der Bamberger ÖPNV betroffen. Nach dem aktuellen Stand der Dinge ergeben sich voraussichtlich ab 10:00 Uhr für die Linien 901 und 907 folgende Umleitungen:

Linie 901

Die Busse fahren vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) regulär bis zur Haltestelle "Seinsheimstraße". Anschließend weiter über die Seinsheimstraße, Ferdinand-Tietz-Straße, Zollnerstraße und Bahnhof zurück zum ZOB. Es entfallen die Haltestellen "Kunigundenkirche", "Hans-Morper-Straße", "Spinnseyer" sowie "Gartenstadt Schule".

Linie 907

Die Linie 907 fährt stadtauswärts vom ZOB über den Bahnhof durch die Zollnerunterführung, dann über Brennerstraße, Pödeldorfer Straße, Pödeldorf, Memmelsdorf Markt bis nach Drosendorf. Die Rückfahrt erfolgt ab Drosendorf über die Haltestelle Rathaus Memmelsdorf, Memmelsdorf Süd, Pödeldorf, Pödeldorfer Straße, Brennerstraße, Bahnhof bis zum ZOB. Die Haltestellen in der Memmelsdorfer Straße und in der Lichteneiche können nicht bedient werden.

Eine Aufhebung der Umleitungen kann erst nach Freigabe durch die Ordnungsbehörden erfolgen.
Die Zufahrt zur P+R-Anlage Breitenau ist ab Sonntagmorgen nicht möglich. Abgestellte Fahrzeuge können am Sonntag erst nach Aufhebung der Sperrung aus dem Evakuierungsgebiet gefahren werden.


Teilen Sie uns ihre Eindrücke des Geschehens mit! Sie können uns Bilder an leserreporter@infranken.de schicken. Oder schreiben Sie uns, wie es Ihnen am Sonntag, beziehungsweise bereits vorher ergeht - auf Twitter sammeln wir Stimmen unter dem Hashtag #bombebamberg.

zum Thema "Bombenentschärfung in Bamberg"

Kommentare

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  • community  netzwerk-m Diesen Post kommentierenkommentieren

    Ruhe bewahren.Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Stellt alles auf der Webseite der Stadt Bamberg. Oder bei der Stadt anrufen.

    Eine Frage an die Online-Redaktion von inFranken.de: Muss das wirklich sein mit dem Twitter "#bombebamberg". Ihr macht doch selber die Leute damit verrückt. Jetzt ist ja schon eine richtige Hysterie mit dem Bombenfund entstanden. Hoffentlich behindert ihr Pressefritzen nicht die Einsatzkräfte vor Ort.

    Noch eine Bitte: Es wäre meiner Meinung nach gut solche Gefahrenmitteilungen der Stadt Bamberg, die ja die Bevölkerung und somit alle betreffen auf der Webseite für jeden zugänglich manchen. Also ohne Anmeldung. Danke.

    (0)
  • community  Redaktion Diesen Post kommentierenkommentieren

    Sehr geehrter netzwerk-m,wie wir bereits mehrfach erwähnt haben, sind alle relevanten und aktuellen Informationen frei zugänglich auf unserer Webseite einzusehen (zum Beispiel in diesem frei lesbaren Artikel und vielen mehr). Darüber hinaus beliefern wir Sie am morgigen Tag zeitnah mit Informationen sowohl auf infranken.de als auch auf Facebook, Twitter und Google Plus.
    Da nicht jeder auf allen sozialen Netzwerken unterwegs ist, fügen wir hier auf infranken.de in einem kostenlosen Artikel alle relevanten Informationen und Entwicklungen zusammen, so auch die Tweets und Posts unserer Reporter vor Ort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr infranken.de-Team

    (0)
  • community  netzwerk-m Diesen Post kommentierenkommentieren

    Vielen Dank.Vielen Dank für den Kommentar. Gut dass Sie noch einmal hervorheben und darauf hinweisen. Haben das schon gewußt, dass inFranken.de darüber informiert. Anscheinend ist dies aber noch nicht bei allen Lesern und der Bamberger Bevölkerung angekommen! Mit freundlichen Grüßen

    (0)
  • community  thomas-bamberg Diesen Post kommentierenkommentieren

    BombenstimmungVorallem fragen, wer die liebe AbzockerinBamberg ist.
    Verfolgungswahn wahrscheinlich!

    Eine Frage stellt sich frage, wieso räumen die Amis ihren Müll nicht selbst auf!
    Übrigens, aber gestern schon den Medienzirkus von BR gesehen.

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  • community  wwowbagger Diesen Post kommentierenkommentieren

    Abzocker und CoHab selten so viel Stuss gelesen wie in diesen Beiträgen. Von den 1000 Euro angefangen bis zur Informationspflicht. Stoschek ist Schuld an der Bombe, wahrscheinlich am ganzen zweiten Weltkrieg. und der FT muss informieren, was eigentlich der Job der Stadt Bamberg ist.
    Schon jetzt, lieber Abzocker, lebt nicht jeder Brose-Mitarbeiter auf dem Werksgelände in Coburg, manche der armen Menschen müssen jetzt schon ein Auto benutzen. Und man benötigt keine halbe Stunde von Brose CO zu Brose BA. Wobei, ich weiß nicht wie Sie fahren...
    Und, lieber Abzocker, was muss denn dann ein Bamberger Arbeitnehmer abdrücken, der beim bösen Stoschek Arbeit findet? Weil der ist ja auch Schuld an der Bombe. Bombensteuer für Brose-Mitarbeiter 2%. Sind ja 2 Bomben.
    Abzocker hat mir den Freitag versüsst.

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  • community  schmdan Diesen Post kommentierenkommentieren

    War soll man erwarten von AbzockerEs scheint ein Mensch zu sein, der in allem nur das böse sieht. Das sieht man bereits am Nickname. Alles ist böse und gegen ihn.
    Er wähnt auch die Stasi noch im Dienst und dass die ihn und seine Freunde auf der Zugfahrt im Franken-Thüringen Express ausspioniert. Jetzt ist halt Brose und Stoschek dran.

    Einfach nicht weiter beachten!

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  • Selber nur am meckern@schmdan
    Sie sind doch selbst nur am meckern und mehr noch, Sie greifen hier Leute persönlich an.
    Wenn Ihnen meine Beiträge von vorneherein nicht passen, dann lesen Sie sie doch bitte erst gar nicht. Dann brauchen Sie mich hier auch gar nicht erst persönlich anzugreifen. Danke.

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  • Coburg Bamberg ca 40 MinutenLaut Google sind es von Coburg nach Bamberg ca. 40 Minuten. Diese Zeit 2 mal täglich ist nicht zu unterschätzen. Außerdem müssen Sie an die Kosten und die Umwelt denken. Ich bin auch schockiert wie selbstverständlich es Sie hinnehmen, dass die Leute jeden Tag diese Strapazen auf sich warten nehmen müssen. Eine erst kürzlich veröffentlichten Studie zeigt, dass die stressbelastung bei Personen mit einem Arbeitsweg von mehr als 20 km enorm ist. Es wäre utopisch anzunehmen, dass Stoschek nur Arbeiter südlich von Coburg nach Bamberg schickt, im Gegenteil da werden viele aus dem Coburger Norden und Thüringen dabei sein, die es nun noch deutlich weiter haben.
    Wenn für die der weite Weg kein Problem ist, können Sie mir ja monatlich einen Betrag in Höhe der Fahrtkosten überweisen. Davon kann ich nur profitieren, denn die Benzinkosten steigen mit Sicherheit genauso wie Wartung und eine neues Auto alle paar Jahre weil das alte so verschlissen ist.

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  • community  LuciferSam Diesen Post kommentierenkommentieren

    Wahnsinn...Damit ist man ja schneller an seinem Arbeitsplatz als z.B. ein Arbeitnehmer in München, der ja bloß durch eine Stadt fahren muss!
    Werter Abzocker...betreiben Sie hier Realsatire? (Bitte sagen Sie ja, sonst wäre mein Glaube an den Menschen als vernunftbegabtes Wesen ein weiteres Mal erschüttert grinsen )

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  • community  Durchblicker Diesen Post kommentierenkommentieren

    Zeitungs-AboEs ist mir schleierhaft, warum jemand, der eine der hier an diesem Internetauftritt beteiligten Tageszeitungen NICHT ABONNIERT hat, gleiche Leserrechte als ich als jahrzehntelanger Abonnent des FT.

    Warum zahle ich dann eigentlich, wenn viele andere kostenlos informiert werden wollen ?

    Sei´s drum. ALLES IN DECKUNG, Bamberg wartet auf den Urknall.

    (1)

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