Die Bamberger lehnen das Bahn-Projekt ab
10.07.2012
Von: Michael Wehner
Über 600 Bürger kamen zur Infoveranstaltung in den Hegelsaal und demonstrierten den Schulterschluss gegen ein umstrittenes Großprojekt.
Kommentare
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Zwiefeltreter
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Es war einmal...Bamberg wird in die Geschichte eingehen mit dem Satz:
"Vor langer, langer Zeit war Bamberg (ganz Bamberg) eine schöne Stadt."
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übertreibung...und zwar eine gnadenlose übertreibung, dass *die bamberger* gegen die bahntrasse sind.
man wird ruhigen gewissens nicht mal die behauptung aufstellen können, dass die teilnehmer der info-veranstaltung samt und sonders dagegen sind, da waren unzählige im saal, nur um sich zu informieren, nicht mehr und nicht weniger.
und ansonsten, so einladend ist das an die heutige bahnlinie angrenzende umfeld auch nicht, als dass man es auf biegen und brechen erhalten müsste.
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Die Bamberger lehnen das Bahn-Projekt ab?Das wird laufen, wie bei Stuttgart: Viel Geschrei von den üblichen Dagegen-Bürgern, die eh ihr Häuschen im Grünen stehen haben. Wer in der Nähe der Strecke wohnt oder täglich pünktlich mit der Bahn nach Nürnberg oder Erlangen pendeln muss oder wer für echten Umweltschutz ist und Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagern will, der hat doch ganz andere Probleme als die Optik in Bamberger Vororten.
Ein Kampf um Kompromisse ist in Ordnung, aber dieses Weltuntergangs-Getue ist doch lächerlich.
Bahnausbau nach modernen technischen Maßstäben ist sinnvoll : siehe Stuttgart21. Im Gegensatz meinetwegen zum Bau einer zusätzlichen Startbahn am Münchner Flughafen aus rein wirtschaftlichen Beweggründen ohne Schutz für die Bürger vor Lärm und Umweltschäden.
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.Die Pyramiden von Gizeh oder die chinesische Mauer finden wir doch auch wegen ihrer Grösse so toll und nicht weil sie mickrig sind.
Wenn man die Mauern in einem guten Beton gießt, kann man in Hunderten von Jahren noch Touristen damit nach Bamberg locken, da sind die Sandsteingebäude der Altstadt schon längt zerbröselt.
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Wo iss´n jetzt der Sinn,Logorrhoe?
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Vorrang: LärmschutzIch gebe MuellersPeter einerseits recht: Die Ansammlung von älteren Menschen ist erstaunlich, die Schlussfolgerung aber verwerflich. Es kann der 55+Generation nicht egal sein, wie Bamberg sich weiterentwickelt. Schließlich wollen sich die alten Bamberger selbst in dieser Stadt möglichst lange wohl fühlen. Und das wünschen sie auch ihren Kindern und Enkeln. Dass die jetzige Elterngeneration (25 - 50 Jahre) oder die jungen Erwachsenen an dem Thema wenig interessiert sind, wundert mich nicht. Diese Altersgruppen lesen kaum die Heimatzeitung, noch hören sie Nachrichten im Lokalfunk - die bewegen sich in ihrer Welt aus Grundbedürfnissen, Freizeitspaß plus Facebook. Und wenn alles entschieden ist, klettern sie auf Bäume oder ketten sich an Schienen. Zur Sache: Ich bin unweit des Bamberger Güterbahnhofs aufgewachsen, als 21-Jähriger weggezogen und habe seitdem sorgsam darauf geachten, möglichst weit weg von Bahnstrecken, Autobahnen und Flugplätzen zu wohnen. Nichts macht die so nötige Erholung mehr zunichte als Lärm, dem man machtlos ausgeliefert ist. Eisenbahn-Lärm ist in einem Streifen von mindestens 100 Metern beidseitig auf Dauer unerträglich. Der Raum Bamberg, Oberfranken-West, braucht den ICE-Halt, also auch die ICE-Strecke, und zwar in Bamberg. Weil dies mit erhöhtem Güterzugaufkommen einhergehen wird, ist für den bestmöglichen und seit Jahrzehnten überfälligen Lärmschutz der Streckenanlieger zu kämpfen. Dafür drücke ich Bamberg die Daumen. Aber ich warne vor der Idee, eine Parallelstrecke etwa ab Strullendorf bis Memmelsdorf durch den Hauptsmoorwald (Bannwald) zu ziehen. Der ICE-Bahnhof Bamberg läge dann auf der grünen (Golfplatz?-)Wiese oder es wird ähnlich Coburg eine Einschleifung gebaut, auf der zwei Tagesrand-Zugpaare Bamberg Hbf erreichen. Bei geringer Frequentierung wird der ICE dann sehr bald nur noch an Bamberg vorbeizischen. Den ICE mit Tempo 250 nur außen vorbeirasen zu lassen, wäre eine sehr schlechte Lösung, besonders für die Jungen.
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Altersdurchschnitt?!Wenn man sich die Bilder so ansieht, könnte man meinen, es handelte sich um eine Altenheimveranstaltung.
Denen könnte diese Planung doch völlig wurst sein. Bis zum ersten Spantenstich sind die eh nicht mehr da
.
Die jungen Bamberger müssen noch viele Jahre mit dem Lärm leben, warum interessiert sich hier denn kaum einer für diese Geschichte?
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Noch so einerWas erwarten Sie? Das war eine INFOVERANSTALTUNG, kein Volksentscheid. Ich bin vollzeit berufstätig UND Pendler. Leute wie ich können gar nicht rechtzeitig auftauchen. Rentner haben Zeit und möglicherweise auch mehr Lust auf Infoveranstaltungen dieser Art. Junge Leute wie ich informieren sich hinterher soweit wie möglich.
Ich kann ihnen versichern das alle jungen Leute um mich herum zumindest von dem Thema wissen. Und wenn es eine Mitbestimmungsmöglichkeit gibt werde ich sie nutzen. Und viele meiner Bekannten dann sicher auch.
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Lärmvermeidung ...Welche Auswikung hätte es eigentlich auf die Höhe der Lärmschutzmauern, wenn die geschätzten 300 Güterzüge nicht durch Bamberg durch fahren? Denn die sind ja offenbar Hauptverursacher des Lärms.
Wenn es in Nürnberg eine Sonderlösung (Tunnel) für den Güterverkehr gibt, warum nicht auch in Bamberg?
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@ TschaeidotWenn ich es richtig verstanden habe würden gar keine Lämschutzwände gebaut, wenn die bestehende Strecke nicht aus bzw. umgebaut wird.
Eine Umgehung von Bamberg wäre natürlich das St. Floriansprinzip. Das wird sicherlich dazu führen,dass auch mehr und mehr ICEs die schnellere und womöglich kürzere Strecke fahren und nicht mehr in Bamberg halten werden.
Wer gegen die Anbindung Bambergs ans Fernbahnnetz ist, der soll ruhig gegen die Lärmschutzmaßnahmen sein.
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Herzlich Willkommen Lärmschutzmauer :-(Weltkulturerbe ade
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Oh😡
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Fragen über FragenFakt ist: Die zig-tausend Anwohner entlang der Bahnlinie haben definitiv einen Lärmschutz verdient und warten bereits Jahre (Jahrzehnte!) darauf! Allerdings kann der nach heutigem Stand der Technik auch niedriger ausfallen! Außerdem kann man doch immer noch über die Gestaltung reden. Durchsichtig wäre das Schreckgespenst gleich halb so schlimm. Und dass die Bahn auf Wünsche der anliegenden Kommunen eingeht zeigen Beispiel bei der S-Bahn im Lkr. München/Ebersberg usw. Wahrscheinlich wird Bamberg aber wohl seinen (finanziellen) Teil dazu beisteuern müssen...
Viel schlimmer finde ich, dass definitiv Arbeitsplätze vernichtet werden! Z.B. das logistikzentrum von Bosch. Wo sollen, und vor allem wo wollen, die denn in einer, räumlich sowieso schon sehr begrenzten Stadt, dann hinziehen? Hier gehen definitiv Arbeitsplätze verloren oder wandern (auch als Einkommen- und Gewerbessteuerzahler) aus der Stadt ab!!
Und das ist nur das größte Beispiel. Neben einigen "privaten Glücken" im Sinne von Schrebergärten.
Und eine weitere entscheidende Frage: Warum müssen die Züge, die durch Bamberg fahren (Güter oder Personen) direkt DURCH die Stadt fahren? Was ist mit dem Alternativvorschlag einer Umgehung? Und würden dann eventuell sogar die bisherigen zwei Gleise genügen???? (+Lärmschutz natürlich *g*)
Schon wäre alles halb so schlimm!
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@ BenniBbg: räumlich begrenzte Stadt?Werden nicht gerade riesige Flächen durch den Abzug der Amerikaner frei?
Wegfall von Arbeitsplätzen?
Hat Brösel nicht gerade 1.200 Arbeitsplätze für Bamberg versprochen? Unter anderem wegen der guten Verkehrsanbindung Bambergs!
Umfahrung Bambergs?
Die Bahn wartet doch nur darauf die Städteverbindungen noch schneller zu machen. Wenn der ICE zwischen Nürnberg und Frankfurt oder Berlin 15 Minuten sparen kann, indem er nicht in Bamberg hält, dann wird er das auch tun. Und die Bamberger fahren dann mit dem Bummelzug nach Fürth oder Würzburg zum Umsteigen.
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@ MelvinSie haben mit Ihren Argumenten natürlich absolut Recht!
Aber mir gehts es mir hier mehr "ums Prinzip" und die Frage, ob denn in einer (Weltkulturerbe-)Stadt Züge, die hier gar nicht halten, mitten durch die Stadt fahren müssen? (Es werden ja auch nie alle ICE in Bamberg halten.) Würden dann, bei einer vorhandenen Umfahrung, nicht evtl. sogar die bisherigen zwei Gleise genügen und den massiven Eingriff ins Stadtbild verhindern? Ich finde den Abriss/Zerstörung von Wohnungen, Gärten, Unternehmen und die "Schicksale" der Menschen dahinter viel schlimmer als die besagte Wand. Bei der Lärmschutzwand setze ich immer noch auf Glas oder gestalterische Maßnahmen.
Und wo wird denn z.B. Bosch neu bauen? In der Stadt, im Landkreis, gar nicht?
Außerdem wird eine Umfahrung für die Bahn wohl auch billiger: Keine Ausgleichszahlungen, billiger Grunderwerb, weniger Bauwerke, niedriger Lärmschutz in der Stadt...
Aber natürlich werden Städteverbindungen deutlich interessanter, wenn sie mit dem Auto konkurrieren können und schneller, angenehmer usw. sind.
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SonderlösungenAch ja:
Und warum soll es für die Weltkulturerbestadt Bamberg (eine von derzeit nur 37 Stätten in Deutschland!) keine Sonderlösung, wie z.B. in Nürnberg oder Ingolstadt (Audi-Tunnel) geben?
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CFRA1Sie stehn zu der Bahnmauer?
Wohnen Sie daneben oder haben Sie sie im Blickfeld?
Wahrscheinlich nicht.....
Aber auch Nichtbamberger lehnen dieses Monstrum ab.
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Ja,ich stehe zur "Bahnmauer" und nein, ich wohne nicht in der nähe bzw. sehe sie. Aber auch mit ihr werde ich die Güterzüge weiterhin hören.
Wie schon woanders zu lesen war, wirkt sie auf den veröffentlichen Bildern monströser als sie am Ende sein wird.
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Die "Mauer" ist in den tendenziösenFotomontagen natürlich deutlich gestreckt. Sonst wird ja keine Stimmungsmache draus.
Im übrigen finde ich es mehr als fraglich, wenn in der heutigen Printausgabe des FT die Online-Umfrage aufs Prozent genau veröffentlich wird und damit ein weiteres völlig falsches Bild gezeichnet wird. Ich habe es selbst ausprobiert, Sie können beliebig oft abstimmen mit ein paar Tricks, die jeder kennt. Der einfachste: Abstimmen, Browser zu, anderen Browser auf, schon hat man die nächste Stimme. Das ist Pfusch und den veröffentlicht man nicht in der Printausgabe,
Das musste mal gesagt werden.
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Über 600 Bürger,lassen wir es einfach mal 700 sein, sind gegen den Bahnausbau. Bamberg hat wesentlich mehr Einwohner, sind die nun alle desinteressiert oder nicht auf der Seite der Bürgerinitiative Bahnsinn?
Nein, diese Bürger sehen den zu erwartenden Vorschritt und bejahen den Bahnausbau!
Nur die rückwärtsgewandten technologiefeindlichen Alt68er sind gegen jeglichen Vortschritt und lehnen alles ab.
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Wie? Was?Wie schafft man es eigentlich von der Teilnehmerzahl einer Infoveranstaltung ableiten zu wollen wie viele Bamberger nun für oder gegen die bislang geplanten Mauern sind?
Wollen sie auf die Art bewusst provozieren oder mangelt es wirklich derart heftig an "Phantasie" warum da keine 72000 Menschen versucht haben der INFO-Veranstaltung beizuwohnen?!
Ich bin weder technikfeindlich, noch ein 68er, noch rückwärtsgewandt und doch absolut gegen diese Art von Lärmschutz da es für das Welterbe und die Menschen in dieser Stadt Alternativen zu diesem Mauerbau gibt.
Noch ist die Bahn keine AG, noch darf der Steuerzahler ein Wörtchen mitreden.
Wenn man allerdings sieht wie mit dem Volksentscheid zur 3. Startbahn in München und auch schon früher umgegangen wird, glaubt man nicht mehr daran das versucht wird einen für alle tragbaren Kompromiss zu finden.
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Über 600 Bürger,werter kommentarschreiber "CFRA1", eigentlich sollte man meinen,
dass leute die kommentare zu politischen
vorgängen schreiben, etwas die tagespolitik mitver-
folgen.
ich bin mir sicher, dass ohne die "münchener abstimmung" über die dritte startbahn mehr leute zu
der veranstaltung in bamberg ( und zu allen kommenden in ganz bayern)gekommen wären.
jeder normale bürger sagt sich doch jetzt, warum soll ich zu einer veranstaltung oder zu einem
volksbegehrengehen, wenn nach einer demokratischen abstimmung alles so weitergeht
wie vorher?
was meint man denn wirklich in bamberg? sollte sich die bahn wegen einer weltkulturerbestadt ins
hemd machen? sollten die bereits verprassten und
verpulverten millionen sinnlos gewesen sein?
das dem nicht so wird, dafür wird schon die csu +
die fdp in bayern sorgen.
alle anderen kommentare sind doch jetzt schon
sinnlos!
man wird doch in bamberg nicht die allwissenden
parteigenossen der cdu anzweifeln wollen? oder??
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Ich bin auch dagegennur leider hatte ich gestern abend einen anderen Termin, so dass ich nicht an der Versammlung teilnehmen konnte. Es sind sicherlich wesentlich mehr Bürgerinnen und Bürger dagegen, als eben diese 600, die hier genannt werden. Bitte einmal logisch denken lieber CFRA1. Nicht jedem liegt das öffentliche Protestieren oder das auf Versammlungen zum Thema gehen.
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Und Sie sind ...... a wengla neber der Kapp
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Ja, gutes Argument.Respekt.
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