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Region  // Bamberg

Neuer Fahrplan

ICE-Ausbau für Bahnfahrer in Franken: Das ändert sich

Mit dem ICE-Ausbau und zusätzlichen Regionalverbindungen wird Bamberg zum wichtigsten Bahnknoten für Nordfranken. Der neue Fahrplan wurde vorgestellt.
Der ICE-Ausbau geht voran: Ab Dezember gilt ein neuer Fahrplan. Dann dauert die Fahrt von Bamberg nach Berlin nur noch zwei Stunden 45 Minuten anstatt vier Stunden.  Archivbild: Matthias Hoch
 
von KLAUS ANGERSTEIN
Die Riesenbaustellen der vergangenen Jahre, der Lärm und Dreck für die Anlieger im Zusammenhang mit der ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt, all das scheint sich gelohnt zu haben. Zumindest für die Bahnfahrer in Franken. Mit dem neuen Fahrplan im Dezember diesen Jahres, da wird die ICE-Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt (Verkehrsprojekt Deutsche Einheit VDE 8) in Betrieb genommen, soll sich der gesamte Zugverkehr in Oberfranken und Teilen Mittel- und Unterfrankens wesentlich beschleunigen. So die Kernbotschaft von Vertretern der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und der Bahn bei einer Pressekonferenz in Lichtenfels.

Was bedeutet die Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke für den Fernverkehr? Die Reisezeit von Bamberg nach Berlin verkürzt sich künftig um eineinhalb Stunden auf zwei Stunden 45 Minuten. Damit ist der Bahnkunde deutlich schneller unterwegs als der Autofahrer. Im Zielkonzept sind ab 2019 in Bamberg stündlich ICE-Halte vorgesehen, in Erlangen sollen es 17 sein.

Auch Coburg wird Teil des ICE-Netzes. Künftig sind von hier aus von Montag bis Freitag jeweils drei ICE-Direktverbindungen vorgesehen. Damit erreicht man Berlin etwa zwei Stunden schneller als bisher. Nach München spart man sich eine halbe Stunde Fahrzeit.

Aber auch innerhalb Frankens sind Bahnkunden künftig deutlich schneller unterwegs. "Unser Highlight ist der neue Franken-Thüringen-Express (FTX) zwischen Sonneberg und Nürnberg", so BEG-Geschäftsführer Thomas Prechtl. Der FTX benötigt auf der neuen Schnellstrecke von Coburg nach Bamberg gerade mal 23 Minuten und ist damit doppelt so schnell als bisher. Nur noch 70 Minuten dauert die Reise von Coburg nach Nürnberg. Auch Lichtenfels und das Saaletal bleiben künftig mit schnellen Umsteigeverbindungen und einigen Fernverkehrszügen direkt angebunden.

Die neue Verbindung schafft zudem für Bahnkunden aus dem Raum Schweinfurt einen schnelleren Anschluss nach Berlin. Gegenüber der bisherigen Verbindung über Würzburg und Göttingen verkürzt sich die Fahrzeit um eine Stunde. So sehen die Auswirkungen für einzelne Regionen aus:

Coburg/Sonneberg
Der Regionalexpress Sonneberg -Nürnberg verkehrt stündlich von Sonneberg bis Coburg, ab dort zweistündlich nach Nürnberg. Zeitersparnis gegenüber früher: 30 Minuten. Die Agilis-Linie Coburg-Bayreuth wird soweit beschleunigt, dass sie in Coburg Verknüpfungen mit dort haltenden ICE offeriert.

Bamberg/Lichtenfels/Kronach
Zwischen Bamberg und Lichtenfels ergänzen sich die zweistündlichen Regionalexpress-Linien Nürnberg-Sonneberg und Nürnberg-Jena weiter zu einem Stundentakt. Die Regionalbahn Bamberg-Saalfeld verkehrt im Zweistundentakt mit Verknüpfungen zur neuen Regionalexpress-Linie Nürnberg-Sonneberg.

Lichtenfels/Kulmbach/Hof
Der Main-Saale-Express von Hof und Bayreuth nach Lichtenfels bzw. Bamberg wird zweistündlich auf die ICE-Halte in Bamberg fokussiert. Zur Beschleunigung wird Neigetechnik eingesetzt. Ein neuer Systemhalt in Hochstadt-Marktzeuln kommt der Verbindung von und nach Kronach und Jena zugute.

zum Thema "ICE-Ausbau"

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