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Auszeichnung

Bunte Gala für den Sport

Am Samstag wurden Frankens Sportler des Jahres gekürt.
Schlussbild im Hallstadter Kulturboden: Robert Bartsch ballte als Projektleiter von "goolkids" beide Fäuste und jubelte emotional über den 6000 Euro-Scheck, den er von Wolfgang Heyder überreicht bekam. Alle Fotos: Bertram Wagner
 
von BERTRAM WAGNER
"Das war einer der schönsten Abende meines Lebens", jubelte Robert Bartsch, Projektleiter der Initiative "goolkids", als ihm Wolfgang Heyder (Zweiter Vorsitzender des Wirtschaftsclubs) beim Finale auf der Bühne des Kulturbodens mit allen Preisträgern, Laudatoren und Sponsoren einen Scheck in Höhe von 6000 Euro überreichte. Der "goolkids"-Gründer freute sich riesig, dass bei dieser Benefizveranstaltung vor ausverkauften Haus mit über 200 Gästen ein wichtiger Meilenstein für die Anschaffung eines Kleinbusses getan wurde.
Im Rahmen der gut vierstündigen Sportgala, die von Wolfgang Reichmann und Franziska Gries moderiert wurde, herrschte eine atemberaubende sportliche Promi-Dichte - nicht nur bei den Geehrten, sondern im besonderen Maße bei den Laudatoren. Weltmeister und Olympiasieger gaben sich ein illustres Stelldichein: Kevin Kuske (Bob), Marlies Göhr (Leichtathletik), Paul Breitner (Fußball) und Michael Greis (Biathlon) hielten dabei nicht nur die Ehrungsreden, sondern plauderten auch etwas aus dem Nähkästchen.
Nach den Begrüßungsworten der Fördervereinsvorsitzenden Anna Niedermaier, von Bürgermeister Wolfgang Metzner, dem Wirtschaftsclub-Vorsitzenden Wilfried Kämper berichtete der stellvertretende Chefredakteur der Mediengruppe Oberfranken, Christian Holhut, dass aus dem gesamten infranken.de-Verbreitungsgebiet Kandidaten auserwählt worden waren und 1800 Leser per Internet und Telefon insgesamt weit über 14 000 Stimmen abgegeben hatten.



Der 13-jährige Ukrainer Danil Likhartsky, der in einer Notsituation mit seinen Lieblings-Torwarthandschuhen aushalf, und Stephan Lösel (Post SV Bamberg) erhielten - vor den Kategorie-Ehrungen - aus den Händen des vierfachen Goldmedaillen-Gewinners Kevin Kuske den Fairness-Preis, der vom Stadtverband ausgelobt worden war.
Es verwunderte nicht, dass bei der eigentlichen Preisverleihung die Brose Baskets angesichts ihrer sportlichen Erfolge "abräumten" und drei Titel mit nach Hause nahmen: Rolf Beyer als Funktionär, das Team selbst sowie Trainer Trinchieri gewannen ihre Kategorien.
Die anderen Kategorien wurden von den Kampfsportlern Ringer Hannes Wagner, Judoka Max Heyder, Ju-Jutsu-Kämpferin Andrea Pflefka beherrscht. Sehr hohe Aufmerksamkeit erfuhr aber auch das Amateurteam - der Tauchclub Bamberg als neunfacher deutscher Meister im Unterwasserrugby - und Schwimmer Hans Zirkel als Versehrtensportler, der bei der Preisverleihung die größten Emotionen ("Preis sehe ich für mein sportliches Lebenswerk") zeigte.
Der Bamberger Kabarettist Mäc Härder ("Franken sind anders") und das brasilianische Capoeira-Duo sorgten für künstlerische Abwechslung bei diesem Ehrungsabend, der nach einer Fortsetzung 2017 ruft.


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