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Bockbier

Bockbieranstiche: Was ist eigentlich Bockbier?

Zwischen Bamberg, Kulmbach und Erlangen sind seit Ende September Bockbieranstiche. Doch was unterscheidet Bockbier eigentlich von normalem Bier?
Traditionell beginnen mit dem Herbstanfang Ende September die zahlreichen Bockbieranstiche in Franken. Foto: Archiv
 
von ANNIKA SEIDEL
Mit dem Herbstanfang beginnen in Franken die Bockbieranstiche. Dann füllen sich die fränkischen Wirtshäuser und Keller bis in den Winter hinein mit Bierliebhabern. Doch was genau macht das Bockbier so besonders?


Was ist Bockbier?

Bereits im Mittelalter tranken die Menschen Bockbier, das damals noch als "Fastenstarkbier" bekannt war. Man braute das sättigende und stärkende Bier, um die Arbeitsfähigkeit der Mönche während der katholischen Fastenzeit gewährleisten zu können.

Generell ist das Bockbier ein süßes und weniger gehopftes Starkbier, das ober- oder untergärig sein kann. Die meisten Bockbiere sind dunkel, können aber auch hell oder Weizenstarkbiere sein. Sie sind vollmundig und haben einen kräftigen Malzgeschmack. Wegen der oft geringen Menge an Kohlensäure ist der Schaum sehr cremig.


Welche Unterschiede gibt es zwischen Bockbieren?

Je nach Brauerei und Stärkegehalt gibt es Farbunterschiede zwischen den Bockbieren: Sie können golden bis dunkelbraun gefärbt sein. Außerdem können sich Geschmack und Geruch unterscheiden. Meistens riechen Bockbiere malzig, etwas süßlich mit einer Hopfennote und schmecken kräftig und süffig.

Zusätzlich gibt es verschiedene Varianten von Bockbieren. Traditionell wurden die Starkbiere im späten Herbst für die Winterzeit gebraut, später wurde das Brauen auch im Frühjahr möglich. So werden Bockbiere, die in der Zeit von April bis Juni verkauft werden, als Maibock bezeichnet. Ein Festbock hingegen wird für die Weihnachtszeit in heller und dunkler Variante gebraut. Manche Brauereien bringen auch zu Ostern ein besonderes Bockbier auf den Markt.



Hat Bockbier einen hohen Prozentsatz an Alkohol?

Beim Bockbier-Trinken ist Vorsicht angesagt: Wegen des hohen Alkoholgehalts von 6,5 bis 7,5 Prozent wird man von dem Starkbier schneller als von herkömmlichen Bieren betrunken. Die Gefahr des Überschätzens ist beim Bockbier deshalb groß.

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Warum heißt Bockbier eigentlich Bockbier?
Im Mittelalter war das Bier der Stadt Einbeck in Niedersachsen sehr beliebt. Deswegen wurde das Bier für den damaligen Export stärker eingebraut, um es für den Transport länger haltbar zu machen. Auch die Münchner wollten das Bier - und so wurde der Braumeister aus Einbeck von den Bayern nach München zum Bierbrauen abgeworben. Mit der Zeit wurde aus dem Ainpökisch Bier durch die bayerische Mundart das Bockbier.


Wie hoch ist die Stammwürze beim Bockbier?

Die Höhe des Alkoholgehalts hängt mit der Stammwürze zusammen. Je größer diese ist, desto höher ist der Prozentsatz an Alkohol. Die Stammwürze ist der Anteil aller Inhaltsstoffe, die vor der Gärung in der Würze gelöst werden. Unter diesen Stoffen ist vor allem Malzzucker, aber auch Eiweiß, Mineralien und Vitamine. Während der Gärung werden die gelösten Zucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt.

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