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Region  // Bamberg

Umwelt

Befüllen statt vermüllen: Hier könnt ihr euren Mehrwegbecher mitbringen

Den "Coffee to go" in den eigenen Mehrwegbecher füllen lassen: Wo das bereits möglich ist.
Die Zahl der Bamberger, die "Coffee-to-go"-Becher vermeiden wollen, scheint zuzunehmen. Foto:Ronald Rinklef
 
von ANNA LIENHARDT
Es tut sich was im Kampf gegen die "Coffee-to- go"-Flut in Bamberg. Jüngst berichtete infranken.de darüber, dass das Umweltamt der Stadt Bamberg Gastronomiebetriebe sucht, die das Heißgetränk billiger anbieten, wenn ein Kunde seinen eigenen Mehrwegbecher mitbringt.
Offenbar gibt es bereits jetzt einige, die dies ermöglichen. Das zeigen Zuschriften, die auf verschiedenen Wegen infranken.de erreichten, und die hier veröffentlicht werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.

Martina Moyano beispielsweise schreibt: Bei der Bäckerei Loskarn (Troppauplatz, Café Nico an der Luitpoldbrücke) bekommt man 10 Prozent Nachlass, wenn man seinen eigenen Kaffeebecher mitbringt. Ebenso bei der Bäckerei Oppelt im Ertl-Zentrum."
Auf der Facebookseite des Fränkischen Tags Bamberg schreibt Pamela A.: "Der Beck hat es schon flächendeckend eingeführt und ich wüsste niemanden, der nicht einen mitgebrachten Becher befüllt. Im Café Leander kann man auch einen Dauer-to-go-Becher kaufen. Ob der Kaffee günstiger wird, sei mal dahingestellt."
Georg P. dagegen ist unsicher: "Ich würde auf jeden Fall meinen eigenen Becher mitbringen und füllen lassen. Wo ist das denn schon möglich? Bisher hieß es doch eher, eigenen Becher füllen geht nicht."
Steffi M. schreibt: "Bei Aral und Mc Donald's, und es gibt Rabatt, Becher muss aber sauber sein."
Die Erfahrung von Claudia C.: "Bei Tchibo hab ich meinen To-go-Becher schon gewaschen und neu befüllt bekommen. Die haben auch auslaufsichere Modelle im Verkauf."

Walter W. berichtet dagegen von einer Erfahrung außerhalb Bambergs: "Ich hab's mal versucht (aber nicht in BA): Ich habe meinen Thermobecher über den Tresen gereicht, die Sachbearbeiterin für Ausschank hat den Kaffee mit der Maschine in einen Pappbecher gefüllt, und den dann wiederum in meinen Thermobecher."
Eine ähnliche Erfahrung beschreibt Kommentator "pege71" auf infranken.de: "Viele Menschen besitzen inzwischen einen Thermobecher, aber in der Regel wird der auch auf Nachfrage hin mit der Begründung von Hygienevorschriften nicht gefüllt, sondern man bekommt einen Pappbecher voll, den man dann selbst umfüllen kann, allerdings wird der Pappbecher danach trotzdem entsorgt."

Der Nutzer "Waldner" schreibt: "Auch wir in der Kantine im Finanzamt in Bamberg denken an die Umwelt. Wir haben seit dem 1. Januar eine Umweltpauschale auf die to-go-Becher und seitdem benötigen wir 90 Prozent weniger Becher. Interne sowie externe Gäste zeigten sofort Verständnis dafür und fanden es toll. Mit freundlichen Grüßen, das Kantinen-Team Bamberg."

Sogar eine E-Mail aus dem Landkreis Bamberg traf ein: Die OMV-Tankstelle Breitengüßbach schickte eine offizielle Pressemitteilung des Konzerns: Die OMV biete ab dem 1. Mai an allen Tankstellen mit "Viva-Cafe" ein Mehrwegbechersystem an. Für 6,99 Euro erhalten Kunden laut der Meldung einen Porzellanbecher. Die benutzen Becher könnten in jeder "OMV-Viva-Station" gegen frisch gereinigte eingetauscht werden. Das neue Heißgetränk gibt es dann zehn Cent günstiger.


Neue Initiative gegründet

Im Nachgang zum infranken.de-Artikel "Kampf den Wegwerfbechern" erhielt die Redaktion auch eine Mitteilung der Grün-Alternativen Liste Bamberg. Die GAL schreibt: Im Text werde "eine Gruppe genannt, welche sich für Alternativen für die "Coffee-to-go"-Becher einsetzt. Richtigerweise werden Change e.V. und Greenpeace als Beteiligte aufgezählt. Allerdings gehört zu dieser Kampagnengruppe auch die Grün-Alternative Liste GAL."
Es handle sich um eine Kooperation der drei genannten Organisationen. Von der GAL sei ursprünglich die Initiative zur Gründung der Kampagne ausgegangen, die inzwischen den Titel "Bambecher" trage.
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