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Austausch

Bambergerinnen treffen Ex-Basketballer in Idaho

In den USA haben zehn Schülerinnen des Eichendorff-Gymnasuims sich in Forensik geübt und einen ehemaligen Breitengüßbacher Basketballer getroffen.
Schülerinnen des Bamberger Eichendorff-Gymnasiums haben beim USA-Besuch zusammen mit ihrer Lehrerin Pia-Verena Liebig Ike Stafford in Idaho getroffen. Der Religionslehrer war früher Basketballspieler in Breitengüßbach. Klar, dass es da viel zu erzählen gab! Foto: Eichendorff-Gymnasium
 
"Oh Mann, ich bin so aufgeregt, ich sterb' gleich!" So dachten alle von uns, als wir am Flughafen in Boise, Idaho, ankamen. Die ersten drei Tage unseres Aufenthalts hatten wir ganz entspannt alle zusammen in San Francisco verbracht und uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angesehen: Golden Gate Bridge, Alcatraz, Fisherman's Wharf, Cable Car fahren ... Und nun wurden wir in Boise auf unsere Gastfamilien verteilt.


Sogar die Haushaltsgeräte sind in den USA größer als bei uns

Als wir nach dem Ausstieg aus dem Flugzeug um die Ecke bogen, wurden wir dann von einer riesigen Gruppe mit Willkommensschildern empfangen. Doch die Aufregung war völlig unbegründet, denn wir wurden alle äußerst herzlich aufgenommen und fühlten uns in kürzester Zeit wie richtige Familienmitglieder. Zunächst fiel uns auf, dass in den USA alles viel größer ist als in Deutschland: Häuser, Haushaltsgeräte, Autos, Straßen, Läden, Essensportionen. Außerdem werden beim Zubereiten der Mahlzeiten sehr viele Fertigprodukte verwendet.


Nieren sezieren und Apfelstrudel backen

Auch die Schule ist anders, nicht nur größer. Der normale Schultag umfasst sieben Schulstunden (von 7.45 Uhr bis 15.07 Uhr) und man hat jeden Tag die gleichen Fächer. Im Unterricht geht es oft viel entspannter zu, und es gibt auch Fächer, die es bei uns höchstens als Wahlfächer gibt, beispielsweise Choir, Orchestra, Theater, Military Science oder Intro to Food. Manche von uns durften in "Ceramics" ein eigenes Kunstwerk aus Ton erschaffen, waren in "Health Occupations" beim Sezieren von Schafsnieren dabei, und wir alle durften zusammen mit amerikanischen Schülern in "Culinary" Apfelstrudel backen.


Einstieg in die Forensik: Wir kamen dem "Täter" auf die Spur

Einen halben Vormittag verbrachten wir am Treasure Valley Math and Science Center, das von Schülern besucht wird, die in Naturwissenschaften sehr gut sind. Der Unterricht dort entsprach vom Niveau her eher dem, was man vom Gymnasium gewöhnt ist. "Forensics" war für alle von uns am interessantesten, weil wir in Kleingruppen je einen Turnschuh mit Erdresten von einem "Tatort" bekamen. Wir mussten dann mit Hilfe verschiedener Untersuchungsmethoden (Textur des Bodens, Bestimmung von pH- und Nitratwert) herausfinden, welche der sechs verschiedenen Bodenproben der an unserem Turnschuh entsprach.


Religionslehrer aus Idaho war mal Basketballer in Breitengüßbach

Die Borah High School wird auch von vielen Mormonen besucht. Diese Schüler haben jeden Tag eine Stunde "Seminary", in der sie ein Schulungshaus der Mormonen gegenüber der Schule besuchen. Als wir mit dem dortigen Lehrer ins Gespräch kamen, stellte sich heraus, dass er Ike Stafford heißt und Bamberg und Umgebung bestens kennt, da er von 2007 bis 2009 in Breitengüßbach Basketball gespielt hat. Er erzählte uns, dass er vor allem die Bamberger Innenstadt mit ihren Bäckereien und seinen ehemaligen Trainer, Ulf Schabacker, sehr vermisst. Seit 2013 arbeitet er nun sowohl aus religiöser Überzeugung als auch weil er gern mit jungen Menschen arbeitet für die Kirche der Latter Day Saints (Heiligen der letzten Tage) in Boise.


Zum Abschied flossen viele Tränen

Nach zwei Wochen in den Gastfamilien mussten wir uns schweren Herzens von unseren neuen Freunden und Familien verabschieden. Am Flughafen flossen so viele Tränen, dass eine Angestellte des Sicherheitsdienstes mehrmals mit einer Schachtel Taschentücher vorbei kam und sich besorgt erkundigte, was denn da los sei. Nun freuen wir uns schon auf den Gegenbesuch unserer Austauschpartner nach den Pfingstferien.

Diesen Artikel hat die USA-Austauschgruppe des Eichendorff-Gymnasiums Bamberg verfasst.

zum Thema "Klartext"

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