Hollfeld
Fasching

3000 Zuschauer feiern beim Hollfelder Faschingsumzug

Neben farbenfrohen Motiven wurden auch lokalpolitische Themen wie der Bauplatzmangel oder das vom Stadtrat beschlossene Glyphosat-Verbot aufgegriffen.
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Fotos: Stefan Fößel
Fotos: Stefan Fößel
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In Hollfeld sind die Bauplätze jetzt schon knapp, was macht man erst in 40 Jahren? Weil bis dahin wohl noch mehr Junge wegziehen, feierten die Kerwasburschen und -madla Stechendorf auf ihrem Faschingswagen eine "Partytime im Altersheim". Wie man auch im hohen Alter die Hüften schwingt, bewiesen die Zumba Mädels vom Fitnessstudio Hollfeld, und hohe Wellen schlug der Brunnen der Schönfelder: Die müssen nämlich nach 30 Jahren kostenloser Wassernutzung nun das Wasser von der Juragruppe beziehen - und dafür zahlen.
Auch diese lokalpolitischen Themen wurden mit viel Humor präsentiert und bereiteten den etwa 3000 Zuschauern Freude. Für gute Laune sorgten neben Spielmannszug, Tanzmariechen und Minis auch das Damenballett der Hollfelder Faschingsgesellschaft (HFG) und die HFG-Jugend, die "Wirbel auf der Pferderanch" veranstalteten.
Zu den spektakulärsten der 25 Zugnummern zählten "Die verrückte Hutmacherei" des Männerballetts, der Pleiteflieger der Breitenlesauer Jugend und die Kerwa-Gemeinschaft Weiher, die "vom anderen Stern" nach Hollfeld geflogen waren. Das vom Stadtrat ausgesprochene Glyphosat-Verbot hatten die Heimatliste lebendiges Hollfeld und auch "Till, der Hollfelder Spiegel" thematisiert.
Schon eine Stunde vor Beginn des Faschingsumzugs tanzten die Hollfelder am Spitalplatz und auch als nach zwei Durchläufen der Umzug beendet war, wollten viele Narren den Fasching noch lange nicht beerdigen.
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