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Körperverletzung

17-Jährige bei Meisterfeier von Brose Bamberg mit Bengalo verletzt: Täter ermittelt

Ein 17 Jahre altes Mädchen wurde im Juni bei der Meisterfeier von Brose Bamberg verletzt. Nun wurde der vermeintliche Täter ermittelt.
Bengalisches Feuer ist kein Spielzeug.  Peter Steffen, dpa
 
Bereits am 11. Juni 2017 wurde während der Meisterschaftsfeier von Brose Bamberg auf dem Maximiliansplatz inmitten der Zuschauer eine Brandvorrichtung angezündet. Laut Bamberger Polizei entstand dabei dichter, rotfarbiger Rauch.

Eine in unmittelbarer Nähe stehende 17-jährige Besucherin der Meisterfeier, die den Rauch inhaliert hatte und in der Folge gesundheitliche Beschwerden aufwies, musste sich nach ambulanter Betreuung vor Ort zur weiteren Behandlung ins Klinikum Bamberg begeben.

Die Ermittlungen der Polizei richteten sich zunächst gegen einen oder mehrere unbekannte Täter aus dem Kreise eines Fanclubs von Brose Bamberg.

Durch zeitaufwendige, akribische Sichtung und Auswertung vorliegender Bildaufnahmen sowie darauf basierender Vernehmungen von Zeugen ist es den Beamten der Ermittlungsgruppe schließlich gelungen, einen aus Baden-Württemberg stammenden 22-jährigen Mann als Tatverdächtigen zu ermitteln.

Dieser gehört einer befreundeten Fangruppierung eines Brose-Fanclubs an und er war zum letzten Play-Offs-Spiel und zur Meisterfeier nach Bamberg gekommen.

Bei dem abgebrannten Rauchtopf handelt es sich um ein frei erwerbliches Produkt, das allerdings ausschließlich unter Beachtung der festgelegten Anleitung zur Verwendung kommen darf, was in einer Menschenmenge ausgeschlossen ist. Daher liegt neben dem Verdacht der Gefährlichen Körperverletzung auch noch der Verdacht einer Ordnungswidrigkeit nach dem Sprengstoffgesetz vor.



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