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Fahrt

Unfall beendet Kutschensaison

Die Postkutsche wurde bei einem Auffahrunfall schwer beschädigt. Die Reparaturen sind so aufwendig, dass die Saison vorzeitig beendet werden muss.
Die Postkutsche musste die Saison vorzeitig beenden. Ein Auto war in die Kutsche gefahren und hat sie erheblich beschädigt. Foto: Archiv/Werner Vogel
 
von BENEDIKT BORST
Eigentlich hätte die Postkutsche noch bis Mitte Oktober zwischen Bad Kissingen und Aschach verkehren sollen. Jetzt, vier Wochen vorher, steht fest: "Die Saison ist für heuer beendet", sagt Wolfgang Wimmel, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Vereins Freunde der Postkutsche. Der Grund: Die Kutsche wurde vergangenen Donnerstag in einen Auffahrunfall verwickelt und dabei erheblich beschädigt. "Der Kutschenbauer hat mir keine Hoffnung gemacht, dass wir die Kutsche in diesem Jahr noch einmal in Betrieb nehmen können", bedauert er.


Aus Unachtsamkeit gerammt

Was war passiert? Die Kutsche befand sich am Nachmittag auf dem Rückweg von Aschach nach Bad Kissingen und hatte gerade den Ortseingang nach Großenbrach passiert. "Sie war etwa auf Höhe der Ortsschildes", sagt Kutschhalter Hans Körner. Ein blauer Wagen in gleicher Fahrtrichtung konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte von hinten in die Kutsche hinein. "Das ist seit 35 Jahren das erste Mal, dass jemand auf die Kutsche aufgefahren ist", erinnert er sich.
"Der 56-jährige Fahrer ist aus Unachtsamkeit aufgefahren", berichtet Christian Pörtner, stellvertretender Dienststellenleiter der Polizei Bad Kissingen. Der Schaden am Auto wird auf 3000 geschätzt.
Die Kutsche war mit neun Gästen besetzt, die anschließend mit Taxis nach Bad Kissingen gebracht wurden. Laut Körner war das Gefährt trotz der Schäden noch so weit fahrtüchtig, dass es den Weg zurück in den Stall bewerkstelligte. Tags darauf wurde die Kutsche von einem Laster in die Werkstatt nach Schwebheim gebracht. "Die Federaufhängung ist kaputt, die Blattfedern und die Achse sind verbogen. Das muss alles in Handarbeit neu gefertigt werden", fasst Körner die Schäden zusammen. Er ist froh, dass es beim Sachschaden geblieben ist. Die Gäste, die Kutscherin und die Postillonin, der Autofahrer sowie die vier Pferde blieben unverletzt. "Die Tiere haben ganz toll reagiert", freut er sich.
Nach einer kurzen Schrecksekunde seien sie sofort wieder unter der Kontrolle der Kutscherin gewesen. Körner: "Das Schlimmste, was hätte passieren können, wäre, dass die Pferde unkontrolliert davon gerannt wären." Dann wäre es nicht nur für die Unfallbeteiligten, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich geworden. "Gott sei Dank sind das erfahrene Pferde mit einer erfahrenen Kutscherin."
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