Hammelburg
Volleyball 2. Bundesliga

Noch ein Transferkracher beim TV/DJK

Die Hammelburg Volleys verpflichten mit Georg Wolf den nächsten hochkarätigen Perspektivspieler. Kapitän Felix Bendikowski bleibt.
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Trägt ab sofort das Trikot der Hammelburg Volleys: Georg Wolf. Foto: Gregor Biskup
Trägt ab sofort das Trikot der Hammelburg Volleys: Georg Wolf. Foto: Gregor Biskup
Der Kader der Hammelburger Bundesliga-Volleyballer nimmt Konturen an. Nach Jungnationalspieler Moritz Rauber wechselt mit Georg Wolf ein weiterer junger und hochkarätiger Spieler zu den Saalestädtern. Der 22-Jährige trug vor zwei Jahren noch das Trikot von Erstligist United Volleys. "Unser gemeinsames Ziel war und ist es, unseren Kader vor dem Hintergrund der Verletzungsmisere des Vorjahres deutlich zu verbreitern. Da wir mit Lorenz Karlitzek und Timm Benecke zwei Abgänge zu kompensieren haben, sind wir mehr als froh, mit Moritz und Georg ausgerechnet zwei junge Topspieler von unserem Konzept überzeugt zu haben", verrät Pressesprecher Olly Wendt.

Der im hessischen Bad Soden- Salmünster geborene Wolf schlug zuletzt beim Hammelburger Ligakonkurrenten TG Rüsselsheim auf und verfügt nicht nur als Hallenspieler über exzellente Fähigkeiten. Vielmehr gehört der 1,90 Meter große Außen- und Annahmespieler bereits seit mehreren Jahren zu den Top-Spielern auf Sand. Erst Anfang August feierte Wolf, der in Frankfurt Lehramt Sport und Germanistik studiert, im Duo mit seinem Bruder Peter den Titel des Deutschen Hochschulmeisters im Beach-Volleyball, den beide damit erfolgreich verteidigten. "Das Gesamtpaket in Hammelburg stimmt. Ich kann mich sportlich weiterentwickeln und trotzdem mein Studium weiter verfolgen. Daher freue ich mich sehr auf eine erfolgreiche und schöne Zeit bei meinem neuen Verein", sagt der Neuzugang der Hammelburg Volleys.

Für Sportdirektor Jochen Hauke ist die Verpflichtung des 22-Jährigen ein weiterer Mosaikstein, auch mit Blick auf die Hammelburger Jugendakademie: "Wir sind froh, mit Georg Wolf einen jungen und international erfolgreichen Spieler der Beachtour für uns gewonnen zu haben. Georg spielt sehr ruhig und stabil auf der Außen- und Annahmeposition, verfügt über eine enorme Sprungkraft und wird uns im Angriff enorm entlasten können. Georg kann uns dank seiner Projekte in Frankfurt und Rüsselsheim viel bei der Zusammenarbeit mit Schulen und Verein unterstützen. Gerade wichtig für die Kinder der zukünftigen Volleyballakademie." Zur guten Laune bei den Saalestädtern trägt indes eine weitere frohe Botschaft bei: "Wir haben alle gehofft und gebangt, aber unser Kapitän Felix Bendikowski, für mich der beste Diagonalangreifer der 2. Liga, wird uns ebenfalls erhalten bleiben", verrät Olly Wendt. Der Kapitän erhält nach beendetem Lehramtsstudium eine Referendariatsstelle in Würzburg.
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