Fuchsstadt
Fussball Landesliga Nordwest

Füchse sagen ein hitziges Gefecht voraus

Zum Saisonstart reist der FC Fuchsstadt zum TSV Kleinrinderfeld. Martin Halbigs Elf ist erneut der Außenseiter, will aber keine Niederlage im ersten Spiel.
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Einsatz bis an die Schmerzgrenze: Fuchsstadts Simon Bolz (links) in Aktion, beobachtet von Johannes Feser (hinten). Foto: ssp
Einsatz bis an die Schmerzgrenze: Fuchsstadts Simon Bolz (links) in Aktion, beobachtet von Johannes Feser (hinten). Foto: ssp
TSV Kleinrinderfeld - FC Fuchsstadt (Sonntag, 15 Uhr)

Zum Start der Landesliga-Saison 2017/18 wird der FC Fuchsstadt gleich einer harten Prüfung unterzogen, reist der Tabellensiebte der vergangenen Saison doch beim Tabellensechsten der vergangenen Saison an. "Das ist ein unbequemer, weil ein kampf- und heimstarker Gegner", mutmaßt FC-Coach Martin Halbig, der mit personellen Problemen anreist, aber trotzdem ohne Niederlage in die Runde einsteigen will. "Auch in der letzten Saison reisten wir als Außenseiter an, haben dann nach einer leidenschaftlich geführten Partie doch beim 3:2-Erfolg drei Punkte entführt." Dass dies beim Rückspiel (1:1) nicht gelang, war dem ausgeglichenen Match geschuldet, in dem die TSVler spielerisch durchaus zu überzeugen wussten.


Keine großartigen Veränderungen

Die Schützlinge von "Hennes" Scheder laufen am Sonntagnachmittag im Prinzip mit derselben Elf auf, großartige Veränderungen gab es im Kader nicht. Die Leistungsträger wie das Sturmduo Silas Krebelder und Routinier Peter Endres, die es in der vergangenen Saison auf 13 und zwölf Treffer brachten, können sich weiter auf die Kramosch-Brüder sowie den Freistoßexperten Mario Christ verlassen. Ob der einzig bekannte Neuzugang - vom Ligakonkurrenten TSV Unterpleichfeld stieß Louis Scheller zur Scheder-Elf - in der Anfangsformation stehen wird, bleibt abzuwarten. Die Vorbereitung verlief bei den Gastgebern zufriedenstellend, in der ersten Pokalrunde wurde der Bayernligist SV Erlenbach beim 3:0-Heimsieg filetiert. "Das war zu diesem Zeitpunkt der kurzen Vorbereitung überragend", so Scheder, der im folgenden Pokalspiel die unglückliche 1:2-Niederlage beim Ligakonkurrenten TuS Röllbach zur Kenntnis nehmen musste.


Viele Verletzungsprobleme

"Mit unserer Vorbereitung war ich prinzipiell auch zufrieden", so Halbig, was ihn störte, waren allerdings die vielen Verletzungsprobleme und die zeitweise berufs- und studienbedingte schwache Trainingsbeteiligung. Beim Auftaktspiel muss er weiter auf Simon Häcker, dessen Sprunggelenksverletzung (Bänderrisse) immer noch nicht richtig auskuriert ist, sowie auf Harald Bayer, der sich einer Leisten-Operation unterziehen musste, verzichten. Operiert werden musste auch Neuzugang Pascal Zehe (Hüfte), verletzungsbedingt kommt wohl auch für Philipp Baldauf ein Einsatz zu früh. "Da dürfen sich Neuzugänge wie der Ex-Garitzer Christoph Schießer und der Wollbacher Florian Seidl, die bisher fleißig trainierten und einen prima Eindruck hinterließen, Hoffnung auf einen Einsatz machen, auch Mario Böhm aus unseren zweiten Mannschaft wird zumindest auf der Bank sitzen", führt Halbig weiter aus. Dieser hat sich bei der Besetzung der Torhüterposition noch nicht entschieden, wollte noch das Abschlusstraining abwarten, tendiert allerdings zu Frank Fella. "Dieser ist allerdings nicht die feste Nummer Eins, ich sehe Sven Eyrich als gleich gut. Ich werde von Spiel zu Spiel entscheiden, wobei ich in der Vergangenheit mit dieser Vorgehensweise, nicht nur als Fuchsstädter Trainer, gut gefahren bin."


Ziel ist der Klassenerhalt

Das Saisonziel seiner Elf setzt er trotz des überraschend guten Abschneidens in der ersten Landesliga-Saison nicht allzu hoch an: "Unser vorrangiges Ziel ist wieder, uns möglichst schnell von den Abstiegsplätzen zu entfernen." Beim Meisterschafts-Tipp legt er sich kurz und bündig auf den TSV Abtswind fest, "wenn nicht heuer, wann dann?" Insgesamt erwartet er eine interessante Runde, "weil einige Teams für uns unbekannt, aber sicher nicht zu unterschätzen sind." Von Unterschätzung der Kleinrinderfelder sind die Kohlenbergler weit entfernt: "Ich erwarte wie immer gegen die Kleinrinderfelder ein hitziges Gefecht."
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