Hammelburg
Volleyball 2. Bundesliga

Fehlstart der Hammelburg Volleys ins neue Jahr

Weil die Fehlerquellen sprudeln, gibt's in Unterhaching nichts zu holen für Karlovic und Co.
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TSV Unterhaching - TV/DJK Hammelburg 3:1 (25:18, 25:22, 21:25, 25:22).
Nervosität und zahlreiche Flüchtigkeitsfehler bestimmen zunächst das Bild auf Seiten der Hammelburg Volleys. Obwohl Moritz Rauber seine Jungs mit einem "Service Winner" zur 8:7-Führung in die erste technische Auszeit schickte, wendete sich das Blatt fortan zugunsten der Hausherren, die mit einer 16:13-Führung in die zweite technische Auszeit gingen. Zu selten gelang es dem "Gästeblock", die Angriffe der gut aufgelegten Hachinger zu entschärfen, während die eigenen Angriffe eher Friedensangeboten glichen. Aufgerüttelt und hellwach präsentierten sich die Volleys nun: Gute Aufschläge von Henning Schulte sorgten für die schnelle Führung, auch die Annahme schaltete in den Präzisionsmodus. In das Hachinger Spiel schlich sich zusehends der Fehlerteufel ein. Der Hammelburger "Orchesterleiter" Aldin Dzafic spielte nun cleverer, während der Aufschlag endlich wirkungsvoller war. Doch ab dem 16:13 wurde der Angriff erneut von Lethargie erfasst, das Block-Abwehr-Spiel schwächelte (18:18). Hachings Diagonalangreifer konnte aus dem Rückraum schalten und walten, während Hammelburg viel zu viele Anläufe brauchte, um den Punkt zu machen.


Zu viele Eigenfehler

Viele Fehler im Aufschlag bemängelte der Ex-Hammelburger Benjamin Koch, der unter den Zuschauern zu finden war. Erstes Ausrufezeichen war der Punkt zum 14:13, als Hachings Hristiyan Dimitrov erstmals an Oscar Benner scheiterte. Aldin Dzafic folgt dem guten Beispiel mit einem weiteren Block zum 15:13, während sich "Air" Rauber im Aufschlag kompromisslos zeigte. Der offensichtliche "Bock auf Block" setzte sich bis Satzende durch. Zumindest war nun Feuer in der Partie, nicht zuletzt dank der gelben Karte gegen Tado Karlovic, dessen Emotionen das Toleranzlimit der Schiedsrichterleicht überschritten hatte.  Leider verfehlte der Animationsversuch des Hammelburger Trainers zunächst seine Wirkung (8:12). Oscar Benner, der nach ausgestandener Virusinfektion ein gutes Spiel über die Mitte machte, erwies sich beim 13:14-Anschluss erneut als unüberwindbar. "Dann waren es zwei Eigenfehler, welche die Hachinger wieder davonziehen ließen", so Koch.  "Wir konnten unsere Leistung heute leider zu keinem Zeitpunkt abrufen, zudem waren die Hachinger in vielen Situationen einfach cleverer und hatten oft auch das Glück auf ihrer Seite", bilanzierte Tado Karlovic.
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