Bad Kissingen
Eishockey

Die Kissinger Treffer sind das Eintrittsgeld wert

Vor dem Spiel gegen den VFE Ulm haben sich die Kissinger Wölfe mit Spielern verstärkt, die gleich einschlagen, in dem sie sehenswerte Tore abliefern.
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Kissingens Neuzugang Alexei Zaitsev (rechts) gelingt in  unnachahmlicher Art das 5:2 gegen Ulm.Hopf
Kissingens Neuzugang Alexei Zaitsev (rechts) gelingt in unnachahmlicher Art das 5:2 gegen Ulm.Hopf
EC Kissinger Wölfe - VFE Ulm/Neu-Ulm 7:3 (3:0, 3:2, 1:1).
"Er ist wieder daheim", verkündete Stadionsprecher Thomas Blaha bei der Vorstellung der Mannschaftsaufstellung der Kissinger Wölfe. Gemeint war kein Geringerer als Marc Hemmerich, der seit Freitag wieder die Schlittschuhe für die Wölfe schnürt. Auch von den Fans wurde der Publikumsliebling herzlich aufgenommen. "Willkommen zurück", hieß es es auf den Plakaten des Wölfe-Fanclubs.


Zu- und Abgänge der Wölfe

Marc Hemmerich war aber nicht der einzige Neue im Kissinger Kader. Mit Domantas Cypas als Verteidiger und Alexei Zaitsev als Stürmer feierten zwei weitere Spieler ihren Einstand. Alle drei Spieler hinterließen trotz Reisestrapazen einen hervorragenden Eindruck und sind sicher eine Verstärkung für den Wölfe-Kader. Der blieb allerdings auch nicht von Abgängen verschont. Richard Adam und Marc Zajic gehen wieder zurück zu den Mighty Dogs nach Schweinfurt.

Die Wölfe legten los wie die Feuerwehr und zeigten gegen Ulm sehr viel Spielfreude. In der 5. Minute musste ein Ulmer auf die Strafbank. Das nutzten die Wölfe aus: Roman Nikitin bediente Niko Samuel Grönstrand und schon stand es 1:0. Nur eine Minute später setzte sich Anton Zeivald wunderbar durch, passte erneut zu Niko Grönstrand, der trocken auf 2:0 erhöhte. Ulm lief in dieser Phase nur hinterher, kam aber mit zunehmender Spielzeit besser ins Spiel. Als Anton Zeivald eine Strafe absaß, zog Ulm sein Powerplay auf, blieb aber ohne Erfolg im Abschluss. Besser machten es die Wölfe und da war er - der erste Treffer von Marc Hemmerich. Wunderbar verlud er den gegnerischen Torwart und schob die Scheibe ins Tor. "Marc Hemmerich, Marc Hemmerich...", tönte es durch die Halle.

Zu Beginn des zweiten Drittels leisteten sich die Wölfe gleich drei Zeitstrafen. Das nutzte Ulm aus und verkürzte auf 3:1. Nur eine Minute später war das Spiel wieder offen, als Ulm auf 3:2 herankam. Die Wölfe blieben aber konzentriert und Kapitän Eugen Nold erhöhte auf 4:2. Jetzt folgte der Auftritt von Alexei Zaitsev, der in unnachahmlicher Art auf 5:2 erhöhte. "Er erinnert mich in seinen Bewegungen an Sergej Waßmiller", zeigte sich Wölfe-Fan Otto Wehner begeistert vom neuen Stürmer.


Ulm kann nur verkürzen

Noch vor der Drittelpause erhöhten die Kissinger auf 6:2. Adrian Persch bediente mit einem tollen Zuspiel Eugen Nold, der sich die Chance nicht nehmen ließ. Im letzten Drittel verkürzte Ulm noch einmal auf 6:3. Mehr war aber nicht drin für die Ulmer, die nur mit einem dezimierten Kader nach Bad Kissingen anreisten und am Ende weitere Verletzte beklagen mussten.

Der letzte Wölfe-Treffer war das Eintrittsgeld wert. Alexei Zaitsev bediente Domantas Cypas. Der leitete auf Anton Zeivald weiter und es stand 7:3. Auch Kissingens Trainer Mikhail Nemirovsky schien nach dem Spiel zufrieden und sagte mit einem Augenzwinkern: "Die neuen Spieler sind gut im Kopf."
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