Bad Kissingen
Eishockey Landesliga

Die Karten werden nach dem Spiel gegen Vilshofen neu gemischt

Die Kissinger Wölfe erwarten zum letzten Heimspiel in der Vorrunde den ESC Vilshofen.
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Alexei Zaitsev (im Bild) hat den Kontakt zum neuen Kissinger Stürmer Nikolai Kiselev hergestellt, der gegen Vilshofen erstmals auf dem Eis stehen wird.Hopf
Alexei Zaitsev (im Bild) hat den Kontakt zum neuen Kissinger Stürmer Nikolai Kiselev hergestellt, der gegen Vilshofen erstmals auf dem Eis stehen wird.Hopf
EC Bad Kissinger Wölfe - ESC Vildhofen
(Sonntag, 18 Uhr)
Die Kissinger Wölfe (3./47) haben ihr Ziel bereits vor dem letzten Spiel der Vorrunde erreicht: Die Verzahnungsrunde. Trotzdem soll das Heimspiel gegen Vilshofen (9./18) kein Spiel zum Ausruhen sein. "Ich will nicht auf Platz Vier abrutschen, denn die Terminplanung der Verzahnungsrunde ist auf Platz Drei ausgelegt", sagt Wölfe-Vorstand Michael Rosin. Sein Ziel sei es, vor Schweinfurt zu bleiben, auch wenn er sich darüber freue, dass alle unterfränkischen Vereine weitergekommen sind. "Aber wir wollen uns für die verlorenen Heimderbys in der Vorrunde revanchieren", sagt er und lacht.


Personelle Veränderung

Mit der Verpflichtung des 23-jährigen Stürmers Nikolai Kiselev wurde die Lücke in den drei Reihen geschlossen, während Nikolai Varianov die Mannschaft verlassen hat. Der Jugendspieler Georgiy Buga wechselt nach Würzburg in die Jugendmannschaft, um "altersgerecht zu spielen", so Rosin. In Selb war ein Großteil der Mannschaft geschont worden, wodurch Buga zu Spielpraxis kam. Aber Michael Rosin sagt auch, dass Buga in der Verzahnungsrunde wohl nicht zum Einsatz kommen würde, weswegen der Wechsel Sinn macht für den Youngster. Vom Neuzugang Kiselev weiß Rosin, dass er den Kissinger Sturm gleich unterstützen kann. "Das ist ein junger, schneller, technisch äußerst wendiger Spieler, ähnlich wie Alexei Zaitsev, durch den der Kontakt auch zustande gekommen ist", sagt Rosin. Zusammen mit Spielertrainer Mikhail Nemirovsky, der sich gegen Vilshofen erstmals wieder auf dem Eis ausprobieren wird, sind alle Spieler fit und wollen sich beim letzten Heimspiel der Vorrunde den Fans in Bestform präsentieren. Nur Niko Samuel Grönstrand fehlt aufgrund einer Strafe aus dem vergangenen Spiel. "Wir wollen auf jeden Fall gegen Vilshofen gewinnen", betont Rosin. Auch, um sich noch einmal bei den Fans für die Unterstützung zu bedanken.


Gegner der Verzahnungsrunde

In Bestform präsentiert hatten sich die Kissinger Wölfe auch in Königsbrunn. "Das war das beste Spiel der Saison", sagt Rosin. Und auf Königsbrunn werden die Kissinger auf jeden Fall in der Verzahnungsrunde treffen, genauso wie auf EA Schongau und EV Moosburg. Außerdem entscheidet es sich noch zwischen Buchloe und Passau, wer ein weiterer Gegner wird. "Das liegt alles von den Fahrten her so zwischen 360 und 380 Kilometern Entfernung zu Kissingen. Schade, dass wir nicht auf Pegnitz treffen, das wäre uns von der Entfernung her gelegen gekommen. Momentan steht Pegnitz aber auf Platz 10 der Bayernliga und rutscht somit in eine andere Gruppe. So oder so rechnen wir aber mit den langen Fahrtzeiten und fahren ja auch rechtzeitig los", erklärt Rosin. Auf die Frage nach einem Angstgegner antwortet Michael Rosin, dass es keinen gäbe. "Wir werden bei Haßfurt, Amberg, Schweinfurt und Königsbrunn sehen, wer die Karten am besten neu gemischt hat."


Intensiveres Training

Das Training vor dem Spiel gegen Vilshofen und der anschließenden Verzahnungsrunde (Start: 19. Januar) ist noch einmal intensiviert worden. Denn bis zum 11. März wird es je nach Terminierung fast jedes Wochenende ein Doppelspiel-Wochenende geben.
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