Großbardorf
Fußball Bayernliga

Auf die Gallier-Defensive wartet jede Menge Arbeit

Gegen den Würzburger FV bestreitet Manuel Orf sein vorerst letztes Spiel für den TSV Großbardorf
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Zum letzten Mal gemeinsam in der Verteidigung: Torwart Marcel Wehr (links) und Manuel Orf, der am Samstag gegen den Würzburger FV seine Abschiedsvorstellung gibt. Foto: Anand Anders
Zum letzten Mal gemeinsam in der Verteidigung: Torwart Marcel Wehr (links) und Manuel Orf, der am Samstag gegen den Würzburger FV seine Abschiedsvorstellung gibt. Foto: Anand Anders
TSV Großbardorf - Würzburger FV (Samstag, 16 Uhr)
Nach drei Siegen in Folge waren die Kicker des Nord-Bayernligisten TSV Großbardorf (7./11) am Dienstag voller Optimismus zum Tabellenführer nach Eltersdorf gefahren, um die Negativserie mit elf Partien ohne eigenen Dreier gegen diesen Gegner zu beenden. Am Ende aber war es wie immer, wenn die Grabfeld-Gallier in den vergangenen Jahren gegen den SC Eltersdorf antreten mussten: Der SCE siegte im zwölften Aufeinandertreffen, dieses Mal mit 2:0

"Wir waren eigentlich gut im Spiel, haben dann aber in der Vorwärtsbewegung einen Fehler gemacht, den der Gastgeber mit einem super Konter eiskalt zum 1:0 ausnutzte. Nach dem 2:0 haben meine Jungs noch einmal alles probiert, aber Eltersdorf war dann eben auch stärker und hat verdient gewonnen", lässt Cheftrainer Dominik Schönhöfer das Match Revue passieren. "Dabei haben wir vieles richtig gemacht und auch in der zweiten Halbzeit Druck aufgebaut. Aber gegen die gute Defensive der Hausherren war wenig auszurichten", fügt er noch hinzu. TSV-Schlussmann Marcel Wehr, der seit dem fünften Spieltag wieder zwischen den Pfosten steht ("Christian Dietz hat mich hervorragend vertreten") und mit klasse Paraden seiner Elf wichtige Punkte in Amberg und gegen Sand gerettet hat, gab ehrlich zu, dass Eltersdorf an diesem Tag "klar besser" war. "Sie haben sicher verdient die Punkte behalten." Am Samstag kommt mit dem Würzburger FV (3./13) ein nicht minder starker Kontrahent in die Bioenergie-Arena. Das beweist schon das fantastische Torverhältnis der Mannschaft von Trainer Marc Reitmaier: 14:2. "Das zeigt deutlich ihre Stärke in der Defensive", blickt der 27-jährige Wehr auf die Tabelle der Bayernliga.

Wenn aber die Offensive bereits 14 Tore erzielt hat, weist diese Tatsache auch eindrucksvoll auf die Stärke der Gäste im Spiel nach vorne hin. Da wird eine Menge Arbeit auf Wehr und seine Vorderleute - Innenverteidiger Manuel Orf wird in diesem Unterfrankenderby das letzte Mal das grüne Trikot tragen - zukommen. Trotzdem gibt sich der Keeper der Bardorfer zuversichtlich. "Wir spielen daheim. Da hoffe ich, dass wir wieder eine gute Heimleistung auf den Platz bringen und die drei Punkte in Großbardorf behalten werden. Ich bin von einem Sieg von uns überzeugt."

"Der WFV ist ein ähnliches Kaliber wie Eltersdorf. Die Elf hat große individuelle Klasse und starke Leute dazu bekommen", hat Schönhöfer Respekt vor dem WFV. Dabei denkt der TSV-Coach in erster Linie wohl an Sebastian Fries, der vom Lokalrivalen Würzburger Kickers an die Mainaustraße wechselte, Cristian Dan, Adrian Istrefi und nicht zuletzt an Dennie Michel, der im letzten Spiel des WFV - das Dienstagspiel gegen Hof fiel aus, da die Gäste im Stau standen - gegen Gebenbach gleich drei Mal einnetzte. "Sie haben große spielerische Qualität. Das ist die nächste Mammutaufgabe. Wir müssen konzentriert an die Aufgabe herangehen, um zu punkten. Es muss alles passen, damit etwas herausspringt. Wir wollen aber auf keinen Fall leer ausgehen." Im personellen Bereich kann Schönhöfer auf den Kader aus dem Eltersdorf-Match zurückgreifen. Lediglich die beiden Rekonvaleszenten Stefan Piecha und Pascal Stahl fallen weiterhin aus. Günter Madrenas
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