LKR Bad Kissingen
Fußball-Schiedsrichter

Alexander Arnold für weitere vier Jahre gewählt

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der Fußball-Schiedsrichtergruppe Bad Kissingen standen die Neuwahlen des Vorstands.
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Unser Bild zeigt (von links) Bezirks-Schiedsrichterobmann Norbert Kröckel, Kassier Michael Balling, Gruppenobmann Alexander Arnold, Lehrwart Sebastian Wieber, stellvertretender Gruppenobmann Ludwig Weisenseel und Kreis-Schiedsrichterobmann Harald Schreiber nach den Neuwahlen. Konstantin Schaab
Unser Bild zeigt (von links) Bezirks-Schiedsrichterobmann Norbert Kröckel, Kassier Michael Balling, Gruppenobmann Alexander Arnold, Lehrwart Sebastian Wieber, stellvertretender Gruppenobmann Ludwig Weisenseel und Kreis-Schiedsrichterobmann Harald Schreiber nach den Neuwahlen. Konstantin Schaab
Der Wahlausschuss, bestehend aus Norbert Kröckel, Adam Reusch und Norbert Keßler, hatte dabei leichtes Spiel: Der einzige Kandidat, Gruppenobmann Alexander Arnold, wurde einstimmig wiedergewählt. Sein Stellvertreter bleibt Ludwig Weisenseel, ebenso fungiert weiter Sebastian Wieber als Lehrwart. Im Amt verbleibt auch Kassier Michael Balling. Für den aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschiedenen Florian Betz wird noch ein Nachfolger im Schriftführeramt gesucht.


Änderungen ordentlich bewältigt

Bezirks-Schiedsrichterobmann Norbert Kröckel bezeichnete den Zustand der Schiedsrichter-Gruppe als gut, "weil Alexander Arnold in seiner ersten vierjährigen Amtsperiode zusammen mit seinen Mitstreitern alles richtig gemacht hat". Dabei hätten Änderungen wie die Digitalisierung im Amateurfußball diverse Anstrengungen erfordert. Diese seien aber aufgrund intensiver Darstellung und Lehrarbeit ordentlich bewältigt worden. Kröckel schilderte kurz die aktuelle Situation bei den unterfränkischen Spitzenschiedsrichtern: Diese sei absolut ausbaufähig, "weil Unterfranken auf Verbands- und Bundesebene unterrepräsentiert ist". Der Unfalltod von Steffen Mix vor einigen Wochen sei ein schwerer Schlag gewesen. Zum Schluss seiner Ausführungen erklärte Kröckel, dass er bei den anstehenden Wahlen auf Bezirksebene wieder für das Amt des Bezirks-Schiedsrichterobmanns kandidieren werde.


Kontinuität auf Lehrwart-Position

In seinem ausführlichen Bericht zur abgelaufenen Amtsperiode bezeichnete Alexander Arnold den personellen und finanziellen Zustand der Gruppe als "gut". Die Fördergruppe mit Bad Neustadt funktioniere organisatorisch bestens. Er erhoffe sich allerdings zukünftig einen besseren Zuspruch der Nachwuchs-Referees. Die Ausbildung der jungen Schiedsrichter stehe ganz oben auf der Agenda. Die Wechsel der Lehrwarte, zumeist beruflich bedingt, sei in den vergangenen vier Jahren zwar außerordentlich gewesen, aber mit Sebastian Wieber als Lehrwart solle ab sofort Kontinuität für diese Funktion eintreten.

Es wurden in den vergangenen vier Jahren 60 Neulinge ausgebildet, was aber nicht zufriedenstellend ist. Das Interesse der Vereine am Schiedsrichterwesen müsse sich steigern, damit auch die B-Klassen-Spiele wieder durchgehend besetzt werden können. Arnold erinnerte die Mitglieder an die Verpflichtung, jährlich an fünf Lehrabenden teilzunehmen und 15 Spiele zu leiten, da gebe es bei einigen Nachholbedarf. Der Austausch der Gruppe Bad Kissingen mit benachbarten Schiedsrichter-Gruppen verlaufe unproblematisch, die Arbeit in der Vorstandschaft sowie die mit den Vereinen sei tadellos. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung bleibt der Jahresbeitrag stabil. Da die Mitglieder ansonsten wunschlos glücklich waren, wurde zügig zum gemütlichen Teil des Abends übergegangen.
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