Hammelburg
Volleyball 3. Liga Frauen

Wachrüttel-Auszeit bringt Saalefrauen auf Kurs

Letzte Zweifel in Sachen Klassenerhalt können jetzt mit Hilfe der eigenen Fans beseitigt werden.
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Siegerbild aus Sachsen: Hammelburgs Volleyballerinnen nach dem Erfolg in Dresden. Foto: TV/DJK
Siegerbild aus Sachsen: Hammelburgs Volleyballerinnen nach dem Erfolg in Dresden. Foto: TV/DJK
Dresdner SSV - TV/DJK Hammelburg 1:3 (12:25, 18:25, 27:25, 15:25).
86 Minuten. Gut investierte Zeit für die Unterfranken, die in der Elbmetropole den womöglich entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt vollzogen. Die als Absteiger bereits feststehenden und ohne Wechselmöglichkeit angetretenen Sachsen präsentierten sich als unangenehmer Gegner, der motiviert begann und schnell mit 7:4 führte. Ein Lauf, den Olli Möller mit einer Auszeit unterbrach. "Danach haben wir vier Punkte in Serie gemacht und die Maschinerie lief. Alle Elemente eines Volleyballspiels funktionierten bei uns, während Dresden keinen Druck auf unser Spiel ausüben konnte", fasste der TV/DJK-Trainer den ersten Satz zusammen.

So nicht zu erwarten, denn auch die Saalefrauen hatten personelle Sorgen. Gut, dass Melanie Basmer zur Verfügung stand, die mit Carina Keilholz die Mittelposition besetzte. "Die Zwei haben das richtig gut gemacht", freute sich der Trainer, der einen entspannten zweiten Satz erleben durfte, in dem die Gäste ihre frühe Führung sicher ins Ziel brachten. Diesmal brauchte Olli Möller keine Wachrüttel-Auszeit, brachte Maxi Bindrum und Linda Urbaniec ins Spiel, um den Gegner auch mental zu beschäftigen. "Aber der dritte Satz war mal wieder bezeichnend für unsere Saison. Hektik kam auf. Wir lagen zurück, haben uns herangekämpft, um dann doch den Kürzeren zu ziehen", so Möller. 18:12 hatte Dresden bereits geführt, aber die Unterfranken bekamen die zweite Luft - und Matchbälle, die allesamt versemmelt wurden. "Umso wichtiger, dass wir nicht aufgesteckt haben", kommentierte der Trainer den vierten und entscheidenden Satz, der beim 18:9 vorentschieden war. "Wir haben klar geführt. Aber wir haben auch gekämpft und das Glück auf unsere Seite gezwungen", sagte Olli Möller, dessen Truppe die Saison beendet mit den Heimspielen gegen Lohhof II und Tabellenführer Augsburg-Hochzoll. Vor Heimkulisse den Klassenerhalt feiern, eine Aussicht, die die letzten Energiereserven mobilisieren sollte.
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