Großbardorf
Fußball Bayernliga

TSV Großbardorf: vom Jäger zum Gejagten

TSV-Trainer Dominik Schönhöfer warnt vor einer Unterschätzung des Vorletzten aus Haibach.
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TSV Großbardorf - Alemannia Haibach (Samstag, 16 Uhr)
Der TSV Großbardorf (1./60) grüßt seit dem vergangenen Wochenende als Spitzenreiter der Bayernliga Nord und sieht sich in einer neuen Rolle: statt Jäger sind die Grabfelder nun die Gejagten. Großbardorf selbst nahm die Hürde beim ASV Neumarkt in beeindruckender Weise, die Mitstreiter um den Titel dagegen patzten. "Das war eines der besten Spiele, seit ich dabei bin", schwärmt Björn Schönwiesner, linker offensiver Mittelfeldspieler der Grabfeld-Gallier, noch immer vom 1:0-Sieg in Neumarkt. Dem stimmt TSV-Coach Dominik Schönhöfer zu. "Meine Mannschaft war in Neumarkt voll fokussiert von der ersten bis zur letzten Minute. Wir haben dem ASV in diesem Spitzenspiel zu keiner Zeit Luft gelassen. Spielerisch und läuferisch war es eine starke Vorstellung. Nur mussten wir lange zittern, da einige Hochkaräter liegengelassen wurden. Auch nach dem verletzungsbedingten frühen Wechsel von Manuel Orf haben wir weiter unser Spiel durchgezogen."


Knifflige Aufgabe

Nun geht es gegen den Vorletzten aus Haibach (17./23), der die Abstiegsrelegation kaum wird vermeiden können. Schönhöfer warnt eindringlich vor den Alemannen. "Mit Haibach steht die nächste knifflige Aufgabe ins Haus. In der vergangenen Saison fast zur gleichen Zeit war die Partie daheim gegen Haibach ein Schlüsselspiel, das wir unnötig mit 0:1 verloren haben. Wir stellen uns auf einen schweren Gegner ein, auch in Haibach mussten wir beim knappen 2:1 lange um den Sieg zittern", blickt er zurück und voraus. "Die Gäste haben nach der Winterpause und dem erneuten Trainerwechsel wieder gute Leistungen gezeigt und sind sicher individuell besser besetzt als es ihr derzeitiger Tabellenplatz aussagt. Sie besitzen einen gefährlichen Torjäger und einen guten Trainer. Wir werden mit Respekt in die Begegnung gehen." Ex-Profi Slobodan Komljenovic ist für den sportlichen Erfolg der Untermainer verantwortlich. Mit dem Torjäger meint er Christian Breunig, der mit 17 Toren fast die Hälfte aller Haibacher Treffer (39) erzielt hat.


Eichstätt vor der Brust

Klar ist sowohl Schönhöfer als auch seinen Spielern, dass diese Begegnung unbedingt gewonnen werden soll. "Wir sind heiß auf einen Dreier, werden Haibach auf keinen Fall unterschätzen und dürfen nicht schon die nachfolgende Aufgabe in Eichstätt denken." Und weiter: "Wir freuen uns auf die letzten vier Wochen. Da, wo wir jetzt stehen, das haben wir uns hart erarbeitet." Schönhöfer muss gegen Haibach auf Manuel Orf (Oberschenkel) verzichten. Fraglich ist der Einsatz von Stefan Piecha (Knieprobleme). mad
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