LKR Bad Kissingen
Fussball Bezirksliga

Spiel um alles oder nichts in Riedenberg

Riedenberg lädt zum direkten Duell um den Klassenerhalt Schweinfurt ein. Ramsthal kämpft um den Relegationsplatz, hat es aber nicht mehr selbst in der Hand.
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Riedenberg und Ramsthal kämpfen beide noch um den Klassenerhalt. Unser Bild zeigt Riedenbergs James Galloway (Mitte) im Vorwärtsgang, hinten wollen die Ramsthaler Marcel Schmitt und Keeper Frank Popp nichts zulassen. Foto: ssp
Riedenberg und Ramsthal kämpfen beide noch um den Klassenerhalt. Unser Bild zeigt Riedenbergs James Galloway (Mitte) im Vorwärtsgang, hinten wollen die Ramsthaler Marcel Schmitt und Keeper Frank Popp nichts zulassen. Foto: ssp
SV Riedenberg - FT Schweinfurt (Samstag, 14 Uhr)
Der SV Riedenberg (13./31) tritt im direkten Duell um den Klassenerhalt zuhause gegen die FT Schweinfurt (15./30) an. Die Ausgangslage ist klar, zumindest das Erreichen des Relegationsplatzes hat der SV in der eigenen Hand und das sicher, falls man die "Turner" schlägt, die dann absteigen müssten. In diesem Fall könnte für die Kubo-Elf gar noch der direkte Klassenerhalt herausspringen, falls Krum in Gochsheim verlieren sollte. Bei einem Remis Riedenbergs gegen Schweinfurt könnten beide Teams abgestiegen sein, wenn Ramsthal seine Partie gegen Dampfach gewinnt. Bei einer Niederlage wäre man in jedem Fall abgestiegen. Eine bessere Ausgangsposition verpassten die Grün-Weißen vor Wochenfrist in Krum, als man einen möglichen Sieg verspielte und damit auch die Möglichkeit, an Krum in der Tabelle vorbeizuziehen. Doch SV-Coach Marius Kubo will mit seiner Truppe den Fokus nur auf das eigene Spiel legen und nicht auf die anderen Plätze schauen: "Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Das Spiel wird schwer genug, denn auch Schweinfurt besitzt mit einem Sieg noch alle Möglichkeiten. Es geht in dieser Begegnung um alles. Wir werden alles reinschmeißen, was wir haben und wollen das Spiel gewinnen, keine Frage. Zwar steht der Einsatz von Christoph und Philipp Dorn auf der Kippe und etliche andere müssen auf die Zähne beißen, aber das geht uns schon seit Wochen so und ist nichts Neues."

SV Ramsthal - DJK Dampfach (Samstag, 14 Uhr)
Auch der SV Ramsthal (14./30) lädt zum "Showdown". Allerdings ist das Schicksal der Mannschaft von Trainer Nico Schell nicht nur vom eigenen Ergebnis im Heimspiel gegen die DJK Dampfach (4./49) abhängig. "Es ist eine einfache Rechnung. Wir müssen siegen und Riedenberg darf sein Spiel nicht gewinnen. Wir haben es nicht selbst in der Hand. Wir versuchen, unser Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden und dann sehen wir, was dabei rumkommt", weiß Ramsthals Coach um die schwere, aber nicht hoffnungslose Ausgangsposition im Kampf um den Relegationsplatz. Überhaupt hat man mit der DJK in der Vorrunde gute Erfahrungen gemacht, siegte dort durch Tore von Marco Weber und Sascha Ott völlig verdient mit 2:0. "Das Hinspiel war eines unserer besten Saisonspiele", erinnert sich Schell und weiß auch um die Stärken und Schwächen des Gegners: "Dampfach ist nach vorne sehr gefährlich, hat aber nach hinten so seine Probleme, was sich im Torverhältnis widerspiegelt. Das müssen wir ausnutzen." In der Tat sind 51 Gegentore der schlechteste Wert aller Spitzenteams und wohl auch ein Grund, warum es für die Mannschaft von Trainer Enrico Wetz nicht mehr für Rang Zwei gereicht hat. Im letzten Saisonspiel fehlt dem SV der rotgesperrte Nico Morper, während der Einsatz von Steven Klitzing aufgrund von Prüfungen fraglich ist.

FC 06 Bad Kissingen - Oberschwarzach (Samstag, 14 Uhr)
Für die beiden anderen Landkreis-Teams ist der letzte Spieltag ein Schaulaufen. Weder für den TSV Münnerstadt noch für den FC Bad Kissingen geht es noch um etwas. Die 06er (5./48) verabschieden sich zuhause gegen den Tabellenzweiten SV-DJK Oberschwarzach (2./54) von ihrem Publikum und können unabhängig vom Ausgang des Matches von einer, sieht man die Saison als Ganzes, sehr guten Runde sprechen. Allerdings steht die zähe Rückrunde im krassen Missverhältnis zur phänomenalen Vorrunde, als man gar vom Aufstieg in die Landesliga träumen durfte. Ein gutes Spiel gegen einen topmotivierten, weil Platz Zwei dingfest machen wollenden Gegner, würde FC-Coach Thomas Lutz wohl mit einem positiven Gefühl in die kurze Sommerpause gehen lassen.

FC Gerolzhofen - TSV Münnerstadt (Samstag, 14 Uhr)
Für den TSV Münnerstadt (8./41) reichte es in dieser Saison zwar nicht ganz für das vordere Drittel, was anhand des Verletzungspechs aber auch fast unmöglich war, dennoch dürften die Verantwortlichen um Trainer Thomas Dietz insgesamt durchaus zufrieden sein. Die Abstiegsränge wurden immer gehörig auf Abstand gehalten und mit ein bisschen Glück hätte man auch in der Tabelle den einen oder anderen Platz nach vorne rutschen können. Zudem wurden doch einige hoffnungsvolle Jungtalente in die erste Mannschaft miteingebaut, was für die Zukunft hoffen lässt. Im letzten Spiel reisen die Dietz-Schützlinge zu Tabellenschlusslicht und Absteiger FC Gerolzhofen (16./21) und könnten mit einem anvisierten Dreier theoretisch noch an Geesdorf vorbei auf Rang Sieben schlittern.
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